Mit oder ohne Fördergelder – „Café Central“ kommt

Die Zeiten der großen Maschinen, der Staubwolken in der Luft und des Baukrachs auf dem Marktberg in Prenzlau neigen sich dem Ende zu. Viele Gewerbetreibende und Mieter sind bereits in den vergangenen Wochen eingezogen und beleben die „Neue Mitte“ Prenzlaus zusehends. Nur in dem zukünftigen Café sieht es noch ruhig aus. Aber der Schein trügt, wie Norbert Waehl, Geschäftsführer der Delphin Apotheken und Sanitätshäuser, der auch das Café managen wird, versichert: „Wir sind bereits in der Detailplanung. Aber solange der Marktberg noch eine große Baustelle ist, sehen wir keinen Sinn darin, das Café zu eröffnen.“ Behauptungen, dass die Arbeiten im Café ruhten, weil sie noch auf Fördergelder warteten, widerspricht Norbert Waehl: „Es ist richtig, dass Fördergelder noch ausstehen.

Aber für uns macht das keinen Unterschied.“ Er und Orhan Kiziltas, Eigentümer der Delphin Apotheken und Sanitätshäuser, seien so begeistert, dass sie das Café in jedem Fall eröffnen werden. „Ob mit oder ohne Fördergelder – Prenzlaus neue Stadtmitte bekommt ein schönes Café.“ Wenn nichts Außergewöhnliches mehr passiere, so Norbert Waehl, wird es ab Mitte Juni das „Café Central“ – wie es heißen soll – in Prenzlau geben.

Ungefähr 50 Sitzplätze in den Innenräumen und 60 Plätze auf der Terrasse sind geplant. Und Norbert Waehls Traum ist es, dass das Café ein Treffpunkt in der Stadt wird. „Ein Ort der Ruhe und Entspannung, wo man den Kaffee genießen kann.“ Weit weg von einer Coffee-to-go-culture. Das daneben liegende Sanitätshaus, welches zum selben Unternehmen gehört, eröffnet im Mai.

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