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Nerven wie Drahtseile

So soll das neue Foyer aussehen. Gestern tummelten sich in diesem Bereich aber noch die Innenausstatter.  FOTO: Bank
So soll das neue Foyer aussehen. Gestern tummelten sich in diesem Bereich aber noch die Innenausstatter. FOTO: Bank

VonClaudia Marsal

Wer baut, der rechnet gewiss mit Unwägbarkeiten. Aber dass es drei Tage vor der Einweihung einer Filiale noch so aussieht wie am Freitag bei der Deutschen Bank am Marktberg, hat wahrlich keiner geahnt. Eröffnet wird trotzdem
nach Plan.

Prenzlau.Jana Icke steht die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Kein Wunder, schließlich braucht die Leiterin der Deutschen Bank in Prenzlau momentan Nerven wie Drahtseile. In ihrer neuen Filiale am Marktberg 12 sieht es schließlich drei Tage vor der geplanten Eröffnung noch aus wie auf einer Baustelle. Da, wo künftig ein freistehender runder Beratungsraum, der „Cone“, mit seinen blauen Lamellen die Blicke aller auf sich ziehen soll, stapeln sich Kisten und Kartons, hängen Strippen scheinbar wild durcheinander, kann man genauer gesagt überhaupt nicht treten. Die junge Bankerin sieht mit ihrem dunklen Businesskostüm und den Pumps denkbar fehl am Platze aus. Doch der Schein trügt. Jana Icke versichert, dass sie absolut guter Dinge sei, was die Eröffnung anbelangt. „Die Firmen haben uns zugesagt, dass sie das ganze Wochenende durcharbeiten, damit der Montag als Termin gehalten werden kann. Christian Hotz von der Deutschen Bank-Zentrale in Berlin nickt zustimmend. Auch er lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Baubetriebe Wort halten werden.
„Wenn wir hier am Montag offiziell mit einem Tag der offenen Tür unsere Kunden willkommen heißen, wird die Bank wie eine Bank aussehen“, verspricht er. Punkt 9 Uhr soll der Geschäftsbetrieb am 29. April im neuen Domizil starten. Hotz weist darauf hin, dass das Filialdesign ein vollkommen Neues sei. Das architektonische Konzept drehe sich um den schon anfangs erwähnten frei stehenden Beratungsraum. „Diese Gestaltung bietet Diskretion, schafft Orientierung und vermittelt Dynamik und Sicherheit. Darüber hinaus stehen den Kunden weitere Beratungsflächen zur Verfügung sowie kommunikationsfördernde Dialogtresen“, versucht Jana Icke zu verdeutlichen, was am Freitag noch unter Baustaub begraben liegt. Im Eingangsbereich der Filiale bietet der Selbstbedienungsbereich mit neuester Gerätetechnik alles für Bankgeschäfte rund um die Uhr. Jana Icke abschließend: „Die umfangreiche Investition unterstreicht die Bedeutung unserer Filiale für die Deutsche Bank, in der sieben Mitarbeiter tätig sind.“

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c.marsal@uckermarkkurier.de

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