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Neue Energiepflanze wird vermehrt getestet

Die Durchwachsene Silphie hat eine hohe Biomasse und wird als potenzielle Energiepflanze angesehen.  Foto: Jan-Philipp Strobel
Die Durchwachsene Silphie hat eine hohe Biomasse und wird als potenzielle Energiepflanze angesehen. Foto: Jan-Philipp Strobel

Weggun.Die Versuchsflächen für die Energiepflanze „Durchwachsene Silphie“ in Brandenburg sind größer geworden. Neben dem Energiekonzern Vattenfall hat auch der Verein Fachagentur Nachwachsender Rohstoffe (FNR) die Pflanze angebaut, teilte Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger mit.
2012 habe der Verein jeweils 20 Hektar in Weggun (Uckermark) und Vehlow (Prignitz) bepflanzt. Vattenfall hat bereits 2010 im Kreis Oberspreewald-Lausitz auf insgesamt drei Hektar die Energiepflanze angebaut. Erfahrungen zum Anbau der Pflanze liegen der Regierung nicht vor. Die bis zu etwa zwei Meter hohe Pflanze könnte künftig Mais in der Biogas-Produktion ersetzen.
Die in Nordamerika beheimatete Silphie ist laut FNR eine Pflanze, die sich mindestens zehn Jahre lang ernten lässt. Zwar ist der Aufwand im Pflanzjahr relativ hoch, doch in den Folgejahren fallen entsprechend niedrigere Kosten an.
Als Energiepflanze wurde sie in Deutschland bislang nur in Thüringen in Versuchsanbauen systematisch untersucht. Die Ergebnisse seien vielversprechend, müssten aber noch einige Jahre weiter abgesichert werden.

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