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Nobler geht’s kaum

Hochwertiger Stuck an den Decken steht für gutbürgerliches Wohnen. Die Elemente werden noch aufgearbeitet.  FOTOs: Claudia Marsal
Hochwertiger Stuck an den Decken steht für gutbürgerliches Wohnen. Die Elemente werden noch aufgearbeitet. FOTOs: Claudia Marsal

Keine Frage, diese Adresse wird eine der exklusivsten in Prenzlau bleiben. Auch nach dem Millionen-Umbau, den die Wohnbau GmbH nur dank einer fast beispiellosen Landesförderung in Höhe von 2,3 Millionen Euro schultern kann, steht die Schwedter Straße 2, 27 und 29 auch weiterhin für „gutbürgerliches Wohnen“.
Das Projekt sieht 1784 Quadratmeter barrierefreie Exklusivität im Industriebau-Stil vor. Der Bezug ist bereits für Herbst 2013 geplant. Für das Gros der Domizile gibt es zur Freude des ortsansässigen Vermieters schon Vorreservierungen. Historische Deckenhöhen von 3,40 Metern mit aufgearbeitetem Stuck, edle Holztüren, restaurierte Treppenaufgänge und raffinierte Fußbodengestaltung – hier seien nur einige Beispiele für die Noblesse genannt.

Geschäftsführer René Stüpmann erklärt: „Trotz der geänderten Grundrisse – früher hatten diese Wohnungen 160Quadratmeter Fläche – wird das gutbürgerliche Flair erhalten bleiben.“
Mit dem Umbau entstehen in den drei Häusern, eins davon ist denkmalgeschützt,
21 Zwei-Zimmerwohnungen und sechs Drei-Zimmerwohnungen. Der Uckermark Kurier hatte die Chance, sich dieser Tage schon einmal in einer der neuen Drei-Zimmerwohnungen aus der Gründerzeit umzusehen, die eine Wohnfläche von 84,16 Quadratmetern hat. Unternehmenssprecher Thomas Wesche wies bei der Stippvisite darauf hin, dass auch viel Modernes Einzug halten wird und nannte unter anderem die neuen Multimediakästen, mit denen jede Wohnung ausgestattet sein wird. Darin können die zukünftigen Mieter ihr Internet-Heimnetzwerk mit DSL-Modem und Co. verschwinden lassen. Visionär ist auch das hochwertige Lüftungssystem, dank dessen sich die Energiekosten trotz der enormen Deckenhöhen kostengünstig gestalten sollen, so Wesche.

Die Wärme wird über ein neues Blockheizkraftwerk eingespeist. Wohnbau-Geschäftsführer René Stüpmann ist sicher, dass sich die Wohnungen schnell vermieten lassen, auch weil ausnahmslos alle über einen Fahrstuhl zugänglich sind und die offene Galerie, die rückwärtig entsteht, seines Wissens einzigartig in der Region ist. Ihm gefällt besonders gut, dass im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten altersgerechte Wohnungen mit gründerzeitlichem Charme entstehen. „Wir geben Prenzlau an dieser Stelle wieder ein Gesicht.“
 

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