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Test zum zweiten Mal zu hundert Prozent bestanden

Bosch-Gebietsleiter Peer Habenicht überreicht die begehrte Urkunde an die Schattlacks: Sohn Patrick, Ehefrau Margit und Inhaber Hubert Schattlack (von links).  FOTO: Monika Strehlow
Bosch-Gebietsleiter Peer Habenicht überreicht die begehrte Urkunde an die Schattlacks: Sohn Patrick, Ehefrau Margit und Inhaber Hubert Schattlack (von links). FOTO: Monika Strehlow

Hubert Schattlack kann so leicht nichts mehr überraschen – zumindest in seinem Beruf. Zu viel hat er in der Branche schon erlebt, seit er sich 1990 mit seiner freien Autowerkstatt selbstständig machte. „Heute bringen die Markenfirmen alle drei bis vier Jahre neue Typen auf den Markt. Wer sich da nicht kundig macht, kann nicht mehr mithalten“, weiß der 62-Jährige. Dabei schaut er nicht ohne Stolz auf Peer Habenicht, den Gebietsverantwortlichen vom Bosch-Service, und die Urkunde in dessen Hand. „Sie haben 100 von 100 möglichen Punkten erreicht. Herzlichen Glückwunsch zu diesem bestandenen Test“, überreicht der Norddeutsche dem uckermärkischen Handwerksmeister das begehrte Zertifikat.

Vor 19 Jahren hatte sich Hubert Schattlack entschlossen, als sogenannte Bosch-Servicewerkstatt zu arbeiten. Damit gehört er zu den rund 1100 in Deutschland und rund 15 000 Werkstätten weltweit, die mit Bosch kooperieren. Denn die meisten Bauteile in Fahrzeugen kommen aus der Produktion des Stuttgarter Konzerns.
Alle zwei Jahre unterzieht sich auch Hubert Schattlack dem anspruchsvollen Werkstatt-Test. Das zweite Mal schon haben er und Sohn Patrick, der Servicetechniker, 100 Punkte erreicht. Bei dem Test müssen sie in einem präparierten Fahrzeug sechs Fehler aufspüren, wie sie bei jeder Reparatur vorkommen können. Was sich für den Laien so leicht anhört, birgt angesichts des hochmodernen Inneren in den Fahrzeugen jedoch hohe Anforderungen in sich. Dafür unterziehen sie sich jährlich sechs Schulungen und Trainings bei Bosch. Vom Kleinwagen bis hin zu Transportern von 3,5 Tonnen beherrschen die beiden Männer alle Typen. Das danken ihnen die Kunden, die nicht nur aus Prenzlau kommen. Viele halten ihnen die Treue, auch wenn sie nicht mehr hier wohnen.
 

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