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Überraschte Bremer

Steffi Gutjahr aus Bremen wurde gestern Vormittag als 100 000. LAGA-Besucher begrüßt. Gemeinsam mit ihrem Mann Michael nutzte sie einen Besuch bei der Tochter in Bernau zu einem Tagesausflug nach Prenzlau. [KT_CREDIT] FOTOs: Oliver Spitza
Steffi Gutjahr aus Bremen wurde gestern Vormittag als 100 000. LAGA-Besucher begrüßt. Gemeinsam mit ihrem Mann Michael nutzte sie einen Besuch bei der Tochter in Bernau zu einem Tagesausflug nach Prenzlau. [KT_CREDIT] FOTOs: Oliver Spitza

VonOliver Spitza

Bereits am 48. Tag der Landesgartenschau kann der 100000. Gast begrüßt werden. Und die Gastgeber haben für Ehepaar Gutjahr schöne Präsente parat.

Prenzlau.Als Steffi und Michael Gutjahr gestern Vormittag gemütlich vom Kassenhäuschen auf dem Rathausvorplatz zum Seepark schlenderten, ahnten sie noch nicht, was da auf sie zukommt. Denn schon ab 10Uhr hatten sich Bürgermeister Hendrik Sommer, der Chef der LaGa GmbH Christian Hernjokl und die Medienvertreter am Eingang zum Seepark aufgebaut, um den 100000. LAGA-Besucher zu begrüßen.
Dann kam das Signal: Mit den Gutjahrs hat die LAGA nach sieben Wochen bereits eine sechsstellige Besucherzahl erreicht. Am Dialekt hörte man schnell heraus, dass die Gutjahrs aus Sachsen stammen, genauer: aus Reichenbach im Voigtland. Über 25 Jahre haben sie dann in Eberswalde gelebt, wo Michael als Fleischer im Britzer Fleischkombinat arbeitete.
„Nach der Wende ging es immer der Arbeit hinterher. Erst nach Berlin, dann nach Bremen“, erzählte der 61-jährige Fleischer. Und da sie gerade ihre Tochter in Bernau besuchen, bot sich ein Tagesausflug nach Prenzlau an, zumal eine aus Stralsund stammende Arbeitskollegin den Wahl-Bremern den Tipp gegeben habe, dass sich eine Fahrt in die Uckermark wirklich lohnt. „Wir sind Blumen-Fans und haben schon viele Landesgartenschauen besucht“, sagte die 58-jährige Steffi Gutjahr. Vor vielen Jahren waren sie schon einmal in Prenzlau gewesen und staunten nun gestern über all die Veränderungen. Und die Anreise sei völlig problemlos verlaufen, „alles ist sehr gut ausgeschildert und wir wurden sehr freundlich begrüßt“.
Und natürlich wurde der 100 000. Gast nicht mit leeren Händen empfangen. Vom Stadtoberhaupt gab es Blumen, vom LAGA-Chef einen Gutschein für den Kurgarten und die LAGA-Maskottchen. Und dazu schien auch ausnahmsweise mal die Sonne.

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o.spitza@uckermarkkurier.de

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