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Barrieren für Senioren, die nicht sein müssen

Parken in Kreuzungsbereichen beispielsweise in der Thälmannstraße, Autos, die unmittelbar vor abgesenkten Bordsteinen abgestellt werden, und Gehwege, die aufgrund ihres schlechten Zustandes für ältere Menschen oder Gehbehinderte Gefahren bergen, sind Anlass für Kritik. Sie landet auch bei den Mitgliedern des Templiner Seniorenbeirates. „Darüber haben wir schon mit Vertretern der Stadtverwaltung gesprochen. Bislang ist leider noch nichts passiert“, so Gerhard Biallas. Er hofft deshalb, dass dieser Bestandsaufnahme auch bald Taten folgen, beispielsweise was den Gehweg in der Puschkinstraße unmittelbar an der Einfahrt zum Parkplatz der Post angeht. Elfriede Sydow, sie ist ebenfalls Mitglied im Seniorenbeirat, sieht darüber hinaus noch ein anderes Problem in dieser Straße: Warum muss dort überhaupt geparkt werden, wo das Verkehrsaufkommen doch deutlich zugenommen hat?
Was die Kontrolle von Parksündern betrifft, so hat die Stadt extra einen Mitarbeiter eingestellt, der außerhalb der regulären Dienstzeiten in der Verwaltung und am Wochenende im Einsatz ist, so Ute Stahlberg, zuständige Fachgebietsleiterin in der Stadtverwaltung, auf Nachfrage des Uckermark Kurier. Sie wird den Hinweis aus dem Seniorenbeirat an ihn weiterleiten. Gleichzeitig appelliert Ute Stahlberg an alle Autofahrer, nicht unmittelbar im Stadtzentrum parken zu wollen. „Sehr viele ausgewiesene Parkplätze haben wir dort in der Tat nicht. Aber ich denke, dass der Parkplatz in der Prenzlauer Allee über ausreichend Kapazitäten verfügt und dass die paar Schritte bis in die Innenstadt zumutbar sind“, meint sie.
Die vom Seniorenbeirat angesprochenen Probleme in der Puschkinstraße hat Jana Gartz, Mitarbeiterin in der Stadtverwaltung und Ansprechpartnerin für die Senioren, an die städtische Bauverwaltung weitergeleitet. Witterungsbedingt sei an Arbeiten an dem Gehweg bislang noch nicht zu denken gewesen, bat sie um Verständnis.

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