Im Rettungswagen wurde auch der Puls gemessen. FOTO: privat
Von unserem Redaktionsmitglied Ines Markgraf
„Die Waldfüchse“ aus dem Templiner Waldkindergarten atmen Sauerstoff im Rettungswagen und lassen sich Handschellen von der Polizei anlegen.
Templin.Die Kinder aus dem Waldkindergarten in Templin setzten kürzlich ihr Projekt „Unsere Stadt Templin“ fort und besuchten – nachdem sie bereits Anfang des Jahres die Feuerwache besichtigten – nun auch die Rettungswache und das Polizeirevier in Templin. An ihre Exkursion zur Rettungswache, die bereits im April stattfand, können sie sich noch gut erinnern und berichten ihrer Heimatzeitung darüber, dass sie im Rettungswagen erst einmal alle „Sauerstoff“ bekamen. Mit einer Engelsgeduld wurden die vielen Fragen der Kinder beantwortet. Ein Kind stellte sich als Proband zur Verfügung, wurde auf der Trage festgeschnallt und bekam den Puls gemessen. Besonders stolz war der kleine Johann, als er einen Helm aufprobieren durfte. Die Kinder erlebten mit, wie der Rettungswagen zu einem Einsatz gerufen wurde und besichtigten anschließend die Rettungswache. Interessant fanden die Kinder die Ruheräume. Im Mai stand der Besuch der Polizeiwache in Templin an. Bjarne meldete die kleine Gruppe zunächst „ordnungsgemäß“ über die Gegensprechanlage an. Anschließend durften die Kinder viele Dinge aus einem Funkwagen auspacken und waren erstaunt, mit welchen Werkzeugen und Hilfsmitteln ein Polizeiauto bestückt ist. „Gustav fand es Klasse, die blauen Polizeilampen an- und auszuschalten und Simon fand die Wegfahrsperren spannend“, berichten die Kinder. Spaß hatten die Kleinen auch beim Funken und beim Ausprobieren der Handschellen. Die wichtigste Frage der Kinder war dann: „Wo werden die echten Diebe eingesperrt?“ Diese konnte mit einem Blick in die „Zelle“ geklärt werden. Das war einigen dann doch ein wenig unheimlich und so folgten sie gern der Einladung zur Besichtigung der Zentrale mit den vielen Telefonen, Monitoren und Funkgeräten. Bevor es dann zur Kriminalpolizei ging, wo von jedem Kind ein Fingerabdruck genommen und ihre Größe gemessen wurde, nahmen sie am „Polizeitisch“ Platz und ließen sich ihr Frühstück schmecken. Die Kinder und ihre Begleiter möchten sich bei den Rettungsleuten und Polizisten für die Führungen und interessanten Erklärungen bedanken. „Wir haben viele Eindrücke mit nach Hause genommen und es wird sicher noch eine ganze Weile dauern, all diese Informationen zu verarbeiten.“