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Die Hoffnung stirbt immer zuletzt

Templin.Bereits zum elften Mal fand das Schultreffen der Schüler des „1956 – infolge der Anmaßung des damals nicht zuständigen Bezirksgerichtes in Neubrandenburg – liquidierten Joachimsthal-schen Gymnasiums“ statt, darauf machte Dr. Hubert Völker aufmerksam.
Erschienen waren 112 Schulabgänger, manche in Begleitung ihrer Ehe- oder Lebenspartner, unter ihnen
Dr. Kurt Seidler, mit 92 Jahren der ältester Teilnehmer und Vertreter des letzten Abiturjahrganges der Landesschule aus dem Jahre 1956. Als Höhepunkt der Veranstaltung ehrten die Teilnehmer die Absolventen, die gerade ihr 60. Abiturjubiläum begangen haben. Aus Templin waren das die Diplom-Geologin B. Seemann, die promovierten Ärztinnen Christa Bestmann sowie M. Habeck und der promovierte sowie ha-
bilitierte Tierarzt Hubert Völker.
Die ehemaligen Schüler dankten dem deutschlandweiten Verein für Kultur und Kunstgeschichte, dervor Kurzem mit einem Arbeitseinsatz und Konzert zur Rettung der Bildungsstätte beitrug und sich für den Erhalt des denkmalgeschützten Ensembles und eine sinnvolle Nutzung der seit 1607 verdienstvollen Ausbildungseinrichtung stark machen möchte. Dem liege die Hoffnung zugrunde, dass das Bildungsministerium Brandenburgs seine vor allem politisch motivierte Blockadehaltung aufgebe, und die Bundeskanzlerin als ehemalige Templinerin dem Anliegen wohlwollend begegnen könnte, so Dr. Hubert Völker.hv/sw

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