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Dreist: Autos im Halteverbot behindern Pflegearbeiten

Dreist: Parken unterm Halteverbotsschild. Spätestens als die Kehrmaschine vorbeikam, war das im Auto im Wege.  FOTO: S. Werner
Dreist: Parken unterm Halteverbotsschild. Spätestens als die Kehrmaschine vorbeikam, war das im Auto im Wege. FOTO: S. Werner

Etwa eine Woche vorher hatte das Ordnungsamt der Stadt die Halteverbotsschilder in Templiner Straßen aufgestellt, in denen dieser Tage die Linden von den weit in den Straßenbereich hinein ausschlagenden Reisern befreit und danach gleich die Straßenkehrmaschine für Sauberkeit sorgen sollten. Doch als die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes sich am Morgen mit ihren Motorsensen anschickten und die Reinigungsmaschine anrollte, gab es doch noch vereinzelt Fahrzeuge, die im Halteverbot parkten. Diesmal hatten sie noch Glück. Niemand wurde erwischt, als die Mitarbeiter im Außendienst die Knöllchen verteilten.

Beim Altstadtkriterium der Radsportler vor einigen Wochen, waren es gleich mehrere Kraftfahrer, die sich um Halteverbote nicht scherten. Zur Erinnerung: 15 Euro müssen jene berappen, die erwischt werden. Auch beim Stadtfest in anderthalb Wochen wird es nicht ohne Verkehrseinschränkungen gehen. Fachbereichsleiterin Ute Stahlberg bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und auch darum, dann nicht auf Gehwege oder Bordsteinabsenkungen in Kreuzungsbereichen auszuweichen. Wer für längere Zeit verreise und sein Auto im öffentlichen Verkehrsraum abstelle, sei verpflichtet, vorzusorgen und seinen Autoschlüssel zu hinterlassen, damit in solchen oder zum Beispiel im Unfall- oder Katastrophenfällen das Auto von anderen bewegt werden könne.

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