Nordkurier.de

Ein „Gegenmittel“ für große, bunte Blasen

Die „Füchse“ des Templiner Waldkindergartens probieren ihre selbst gemixte Seifenblasenmischung aus – Generalprobe für das Fest am Sonnabend.  FOTO: Birgit Bruck
Die „Füchse“ des Templiner Waldkindergartens probieren ihre selbst gemixte Seifenblasenmischung aus – Generalprobe für das Fest am Sonnabend. FOTO: Birgit Bruck

VonBirgit Bruck

Beim Fest der Kinder
des Templiner Waldkindergartens dreht sich alles um Seifenblasen. Für besonders große gibt es ein Geheimrezept.

Templin.Was braucht man für große, bunte Seifenblasen? Wasser. „Ein Gegenmittel“, ruft Aaron. Und meint Spülmittel. Die fünf- und sechsjährigen Kinder der „Füchse“-Gruppe des Templiner Waldkindergartens sind dabei, ihr Fest am Sonnabend vorzubereiten. „Wir denken uns jedes Jahr ein anderes Thema aus“, sagt Andrea Bartelt, die Leiterin der Einrichtung. Nach Indianer- und Feenfest, Klangfest und Fest der Farben dreht sich diesmal alles um die großen, bunten Blasen. Damit die wirklich gut gelingen, schütten die „Füchse“ aber nicht nur destilliertes Wasser und schäumendes „Gegenmittel“ zusammen. Andrea Bartelts Geheimrezept verlangt noch Traubenzucker und Tapetenkleister als Zutaten.
„Wir wollen mit den Eltern nicht nur zusammen arbeiten, sondern auch mal gemeinsam feiern“, kündigt Andrea Bartelt an. Schließlich wird gerade eifrig am neuen Domizil des Kindergartens in der Röddeliner Straße gebaut. Im August wird die Einrichtung nach mehr als 13 Jahren umziehen und ihren Standort am einstigen Joachimsthalschen Gymnasium verlassen. Nach 13 sehr schönen Jahren, wie Andrea Bartelt betont. Das Seifenblasenfest ist also auch der Abschied von diesem lieb gewonnenen Ort. „Wir werden malen und basteln, jeder bringt etwas für ein Buffet mit, wir singen und freuen uns auf ein Theaterstück“, kündigt die Chefin an. Mit dem Stück „Waschtag bei Familie Clown“ kommt das Berliner Theater „Jaro“ in den Templiner Kindergarten. Ein Waschtag, der es in sich hat: Karla Clown wäscht wie ein Clown. Ihr Sohn Kalle Clown kocht wie ein Clown. So bekleckert kann er nicht in die Kita, also ab in die Waschwanne… In der ist dann vielleicht auch Seifenschaum und aus dem lassen sich ja bekanntlich prima Seifenblasen machen. Am besten funktioniert das übrigens, wenn dazu gesungen wird, da sind sich die kleinen „Füchse“ und Andrea Bartelt sicher. Das „Seifenblasenlied“ zur Gitarre sitzt schon, also mal sehen, wie es mit den schillernden Blasen weitergeht. Knallroter Pfeifenreiniger, also nichts anderes als ein umwickelter Draht, wird gebogen, der so entstandene Griff mit einem Stöckchen verstärkt. Rein damit in die Seifenblasengeheimmischung. Und dann pusten. Vorsichtig, aber doch stark genug. Auch hier will jeder probieren. Selber machen und Neues entdecken – das ist ohnehin das Credo des Waldkindergartens. Noch platzen die Seifenblasen sehr schnell. Ein bisschen Spülmittel dazu und es funktioniert. Blasen in Regenbogenfarben schweben.
Generalprobe gelungen für das Seifenblasenfest am Sonnabend, zu dem der Kindergarten auch Gäste ganz herzlich einlädt.

Kontakt zum Autor
b.bruck@uckermarkkurier.de

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×