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Feuerwehrleute fordern Ortstermin

VonSigrid Werner

Wohin mit der feuchten Einsatzkleidung nach Löscheinsatz und Übung? Grunewalder wollen nicht länger zwischen Provisorium und Gerätehaus pendeln.

Templin.Heiko Seyfert erinnerte im Namen der Ortsgruppe Grunewald auf der Stadtverordnetenversammlung eindringlich an die Sorgen der dortigen Kameraden.
Bereits Ortswehrführer Lutz Voge hatte mehrfach die unangemessenen Arbeitsbedingungen kritisiert. Die Kameraden verfügten über keine ausreichenden Umkleidemöglichkeiten in ihrem Gerätehaus. Zum Umziehen müssten sie die gegenüberliegenden Räume der Gemeinde nutzen. Auch an einem Schulungsraum im Gerätehaus fehle es, hieß es schon auf der Jahreshauptversammlung. In der Verwaltung ist man bereits auf der Suche nach einer Lösung. Zwar ist das Gerätehaus erst neu gebaut worden, doch auf Umkleideräume hatte man aus finanziellen Gründen – die Prioritäten lag in der in der Stadt zunächst beim Gemeindezentrum Storkow – vorerst verzichtet und geglaubt, mit den Gemeinderäumen halbwegs akzeptable Alternativen zur Verfügung zu haben. Doch die scheinen nicht wirklich praktikabel. Heiko Seyfert forderte noch auf der Sitzung einen Termin für eine Ortsbesichtigung durch den Ausschuss Ordnung und Sicherheit ein und lud auch alle anderen Stadtverordneten nach Grunewald ein, sich von der Dringlichkeit des Anliegens zu überzeugen. Die Hochbauabteilung der Stadtverwaltung prüfe bereits die Möglichkeit, ob die Stadt auch in Grunewald – wie schon in Annenwalde und in Groß Dölln – eine Lösung auf einem Grundstück hinbekomme, versicherte Bürgermeister Detlef Tabbert. Finanzen stünden dafür aber frühestens 2014/2015 zur Verfügung. Die Ausschusssitzung mit Ortsbegehung wird am 29. Mai stattfinden.

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