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Geld für Weihnachtsmarkt und Kultursommer in Lychen

Abendliche Party an der Freilichtbühne. Auch für das traditionelle Flößerfest gibt es wieder Mittel aus dem Stadthaushalt.
Abendliche Party an der Freilichtbühne. Auch für das traditionelle Flößerfest gibt es wieder Mittel aus dem Stadthaushalt.

Ob Kultursommer Weihnachtsmarkt oder Dorffest – ohne finanzielle Zuschüsse würde das kulturelle Leben in Lychen sicher ärmer aussehen. Deshalb sieht der Haushalt auch in diesem Jahr 4200 Euro für die Kulturförderung vor. Aus den bis 31.März fristgemäß eingereichten Anträgen hat der Kulturausschuss jetzt eine Vorschlagsliste erarbeitet. 400 Euro aus dem Fördertopf seien für die Veranstaltung zum „Tag des Ehrenamtes“ gebunden, über die Vergabe der verbleibenden 3800 Euro hatten die Ausschussmitglieder zu befinden. Danach soll der Flößerverein bei der Ausrichtung des traditionellen Flößerfestes Ende Juli mit 400 Euro aus der Stadtkasse unterstützt werden. Für die zweite Kulturnacht im September wurden 450 Euro in Aussicht gestellt. Die Ortsteile Retzow und Rutenberg sollen für die Ausrichtung von Festen jeweils 250 Euro erhalten. Für den Weihnachtsmarkt und die Kinderweihnachtsfeier gibt es jeweils 500 Euro, das Fest zum Kindertag am 1. Juni soll mit 200Euro bezuschusst werden. Dieselbe Summe ist für den „Weihnachtszauber“ der Grundschule eingeplant. Die Ausrichtung des Hohenlychener Kultursommers in der Helenenkapelle soll mit 300Euro unterstützt werden. Zuschüsse für öffentliche Veranstaltungen sollen auch die Blasmusikfreunde, der Shantychor „Eisvogel“ und die Schützengilde bekommen. Der Antrag vom Atelier Nagel aus Retzow konnte nicht berücksichtigt werden, so Ausschussvorsitzende Barbara Latendorf, da das Vorhaben privaten Charakter habe und damit nicht den Förderrichtlinien für die Vergabe dieser Mittel entspreche. Fast alle Antragsteller werden entsprechend dieser Vorschlagsliste übrigens geringere Summen erhalten, als sie beantragt haben. Deshalb wird zum Beispiel für die Ausrichtung der Kulturnacht in jedem Fall eine Kofinanzierung notwendig, kündigte Mitorganisatorin Sara Cato an. Über die Vorschläge wird am kommenden Montag der Hauptausschuss befinden. Bis dahin kann es noch einmal zu Änderungen kommen, da sich im Verlauf der Ausschusssitzung herausstellte, dass ein Antrag des „Alten Kinos“ trotz fristgemäßer Abgabe nicht berücksichtigt worden war.

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