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Kontrollen gegen Raserei gefordert

VonMichaela Kumkar

Wer schneller als erlaubt fährt, der braucht einen Dämpfer, finden Gerswaldes Gemeindevertreter.

Gerswalde.Am Gerswalder Ortseingangsschild zu bremsen, daran halten sich offenbar nicht alle motorisierten Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Haßleben kommen. Gunter Parpat, der dort wohnt, spricht sogar von täglicher Raserei. „In der Haßlebener Straße 1 bis 2 wohnen fünf Familien. Wir haben dort keinen Gehweg, da ist es noch gefährlicher, wenn Auto- und Motorradfahrer zu schnell unterwegs sind“, sagte er an die Adresse der Gemeindevertreter gerichtet. Mit der Geschwindigkeit nicht so genau nehmen würden es aber auch etliche, die in der Gegenrichtung aus dem Ort fahren. „Ob Ortslage oder nicht, da wird schon mal vor dem Ortsausgang ordentlich Gas gegeben“, so der Eindruck des Gerswalders.
Für ihn löst sich das Problem nur dann, wenn die Polizei dort die Geschwindigkeit kontrolliert. Die Gemeindevertreter sehen das auch so. Das Ordnungsamt wird sich deshalb mit der Polizei in Verbindung setzen, um Kontrollen zu vereinbaren.
Gefährlich ist es nach Meinung von Gunter Parpat ebenso im Kreuzungsbereich an der ehemaligen BHG. „Dort sind ja auch schon Unfälle passiert.“ Der Bereich sei unübersichtlich ausgeschildert, eine Haltelinie fehle. Sinn macht es aus der Sicht des Gerswalders außerdem, wenn dort ein Spiegel angebracht werden würde, um den Kreuzungsbereich besser einsehen zu können. Darüber wird sich das Amt mit dem Straßenbaulastträger verständigen, sicherte Amtsdirektor Andreas Rutter zu.

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