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Lychener Steg des Anstoßes

Warum wurde ein ortsansässiger Betrieb nicht gefragt, als es um den Bau dieses Stegs ging?
Warum wurde ein ortsansässiger Betrieb nicht gefragt, als es um den Bau dieses Stegs ging?

Bürgermeister, wie hältst du es mit deinen Gewerbetreibenden? Diese Gretchenfrage hat Uta Waltrich öffentlich an die Lychener Stadtverwaltung gerichtet. Der Hintergrund: An der Postablage war im Februar der Steg erneuert worden, der Uckermark Kurier berichtete. Der Auftrag für den neuen 28Meter langen Steg aus Lärchenholz war an das Sägewerk Bohm aus Hardenbeck gegangen. Sehr zum Ärger von Familie Waltrich, die in Lychen die Holzverarbeitungs GmbH betreibt und die nach eigener Aussage nicht zur Abgabe eines Angebots für diese Leistung aufgefordert worden war. Die Erneuerung des maroden Stegs war nach Information von Bauhofleiter Hilmar Alexandrin dringend notwendig, da sonst zu Beginn der bevorstehenden Bootssaison die Sperrung gedroht hätte. Dies hatte auch der Betreiber der Anlage, Ulf Golka von der Schub- und Schlepp-Reederei, mitgeteilt und gleichzeitig ein Angebot für einen neuen Steg eingereicht. Die Stadt habe selbst Angebote eingeholt und sich für die Firma Bohm entschieden. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sei auch gewesen, dass das Unternehmen aufgrund seines Profils die komplette Leistung – einschließlich der Zimmererarbeiten – anbieten konnte. Deshalb sei auch von der Holzverarbeitungs GmbH kein Angebot eingeholt worden.

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