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Milmersdorfer wollen weiter auf Pausenhof schwofen

Wenn die Milmersdorfer feiern, dann auf dem Schulhof. Der Platz liegt zentral, Stromanschlüsse sind vorhanden. Allerdings ist der Pausenhof in erster Linie für die Grundschüler bestimmt. Weil nach einem Dorffest, zu dem die Gemeinde eingeladen hatte, auf dem Platz Ascherückstände vom Lagerfeuer und auch Scherben zurück geblieben sind, bat Schulleiterin Grit Pauly Bürgermeister Klaus-Christian Arndt, nach Alternativen als Veranstaltungsort zu suchen.
Das ist gar nicht so einfach, haben die Gemeindevertreter festgestellt. Den Platz neben der ehemaligen Gaststätte an der Ortsdurchfahrt zu nutzen, wie Manfred Ehrlich vorschlug, geht nicht, weil er der Gemeinde nicht gehört. Der Sportplatz ist viel zu abgelegen, darüber herrschte Einigkeit in der Runde.
„Dorffeste sind wichtig für den Zusammenhalt im Dorf. Deshalb haben wir uns ja auch gefreut, dass der zentral gelegene Platz gut angenommen wurde und wieder mehr Leute dorthin gekommen sind“, gab Gemeindevertreterin Ute Dinse zu bedenken.
„Wir nehmen die Bedenken der Schulleiterin auf jeden Fall ernst und achten noch mehr darauf, dass nach den Veranstaltungen auf dem Schulhof ordentlich sauber gemacht wird“, sagte Klaus-Christian Arndt. Die Dorffeste sollten dennoch weiter dort stattfinden. Kleinere öffentliche Veranstaltungen will die Gemeinde an die „Bruchbude“, eine Freizeiteinrichtung, die ihr gehört, verlegen. Der Vorschlag stammt von Roland Kirsch.

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