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Möwenblick statt Mövenpick

In Lychen sind am Freitag, dem 14. Juni, die Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg zu Gast. Sie sind gespannt, auf welches Interesse ihr Filmwerk stößt. Keinen Krimi, keine Komödie stellen sie vor. Der Film „Die Ostsee von oben“ ist eine Naturdokumentation, die im Alten Kino von Lychen um 19.30 Uhr über die Leinwand flimmert.
Der Film knüpft an den Erfolg des Streifens „Die Nordsee von oben“ an, bei dem die Zuschauer in Scharen ins Kino strömten. Silke Schranz und Christian Wüstenberg haben zwei Jahre mit der gleichen Leidenschaft am neuen Film „Die Ostsee von oben“ gearbeitet.
Von Flensburg bis Usedom folgt die Flugroute der gesamten deutschen Ostseeküste. Dicht bevölkerte Strände wechseln sich ab mit einsamer Natur, der faszinierenden Boddenlandschaft und den vielen kleinen und großen Ostseeinseln. Neben den ungewöhnlichen Landschaftsaufnahmen erlaubt sich der Film immer wieder Schlenker in Küstenstädte wie Kiel, Lübeck, Rostock, Stralsund oder Greifswald.
„Die Zuschauer zeigen mit dem Finger auf die Leinwand und fangen an zu tuscheln, weil immer wieder Orte auftauchen, die ihnen vertraut sind. Die Leute haben großen Spaß daran, aus der Luft ihre Lieblingsorte neu zu entdecken“, sagt Silke Schranz.
Im Anschluss nehmen sich die Filmemacher Zeit für Fragen der Zuschauer, beispielsweise nach der Spionagekamera, die bei den Arbeit zum Einsatz kam. Sie wurde für den amerikanischen Geheimdienst CIA entwickelt. Die kreiselstabilisierte Hochleistungskamera macht völlig wackelfreie, gleitende und gestochen scharfe Aufnahmen.

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