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Schwer geschuftet für mehr Grün auf dem Schulgelände

Stadtgärtnerin Swetlana Ginter erklärte den Viertklässlern, wie sie die Weidenstecklinge in den Boden bringen müssen.
Stadtgärtnerin Swetlana Ginter erklärte den Viertklässlern, wie sie die Weidenstecklinge in den Boden bringen müssen.

Nichts geht über Teamgeist. Zusammen erledigt, kann sogar „Knochenarbeit“ Spaß machen, wie Anna aus der 4a von der Grundschule „Am Egelpfuhl“ sagt. Sie und ihre Mitschüler legen sich nämlich ordentlich ins Zeug, um ihre eigenen Ideen für mehr Grün auf dem Schulhof umzusetzen: „Wir haben Sonnenblumen vorgezogen und in große Kübel gepflanzt. Die restlichen Blumen wachsen jetzt auf der Grünfläche auf dem Schulhof“, erzählen Ronja, Therese und Anton. Bevor die Stecklinge für den Weidentunnel, der auf dem Spielgelände der Erst- bis Drittklässler entsteht, in den Boden gebracht werden konnten, musste erst einmal die Grasnarbe abtransportiert, Humus aus dem Schulgarten in die Pflanzgräben gebracht werden. „Damit sie schnell wachsen“, weiß Luise. Jetzt brauchen nicht nur die Sonnenblumen, sondern auch die Stecklinge viel Wasser. „Das Gießen ist Mädchensache“, verrät Anna. Mit ihrer Aktion beteiligt sich die Klasse übrigens am Wettbewerb „Wir machen’s grüner“, zu dem das Projekt LANDaktiv aufgerufen hat.
Lehrerin Sylvia Gast, die in der Klasse Sachkunde unterrichtet, lobt ihre Schützlinge für ihren Eifer. „Hilfe bekamen wir bei der Umsetzung von Eltern, vom Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung und von Silke Krüger. Die Leiterin des Edeka-Marktes in der Vietmannsdorfer Straße hat noch ein paar Blumen für die Pflanzkübel spendiert.“ Prima sei auch die Unterstützung durch die Stadt Templin als Schulträger in Sachen Material. Die Viertklässler haben nämlich noch einiges vor: Sie wollen die tristen Papierkörbe auf dem Schulhof mit Farbe aufpeppen und auch die Bänke sollen einen fröhlichen Farbanstrich bekommen. „Die Kinder wünschen sich Punkte darauf. Warum eigentlich nicht?“, fragt Sylvia Gast.

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