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von Redaktion
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Eine kleine Nachricht im Uckermark Kurier führte dazu, dass sich die Templinerin Christel Matzdorf an die Redaktion ihrer Heimatzeitung wandte: „Es kann einfach nicht wahr sein, dass die Kreisverwaltung so sang- und klanglos die Sprechtage des Sozialamtes und der Wohngeldstelle in Templin streicht. Verstanden hätte ich, wenn man die Anzahl der Sprechtage reduziert hätte“, machte sie ihrem Unmut Luft. Christel Matzdorf erzählte, dass sie Bekannte öfter zu solchen Sprechtagen begleitet habe: „Und da saßen immer Menschen, darunter viele Frauen mit kleinen Kindern. Es kann also nicht sein, dass es für diese Angebote keine Nachfrage gibt“, meinte die Templinerin.
Sozialamtsleiterin Annette
Nitschmann führte für die Entscheidung organisatorische Gründe ins Feld. „Das Sozialamt hat ausgewertet, wie die Sprechtage in Templin und Angermünde im vergangenen Jahr angenommen wurden“, informierte Ramona Fischer, Sprecherin des Landkreises. Bürger hätten sie gern genutzt, um sich über verschiedene Themenbereiche beraten zu lassen und ihre Postunterlagen abzugeben. „Allerdings mussten die Anfragen in der Regel nach Prenzlau und Schwedt an die zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet werden.“ Zukünftig sollen sich die Bürger telefonisch direkt an ihre Sachbearbeiter wenden können, um ihre Angelegenheit konkret zu besprechen, so die Pressesprecherin. Antragsformulare gibt es in der Stadtverwaltung. „In dringenden Fällen ist es möglich, Postunterlagen bei den Templiner Mitarbeitern des Jugendamtes abzugeben.“
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