Februar 20, 2012
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Templin von Elke Kögler

Templin: Duschende Jecken sorgen für Stimmung

Funkengarde, Mini-Funken und „Geile Krankenschwestern“ begeisterten die Gäste beim Röddeliner Karneval in der Templiner Sportlerklause „Zum Holzwurm“. Anschaulich präsentierte Beobachtungen von Frauen und Männern beim Duschen sorgten zudem für beste Unterhaltung.

„Geile Krankenschwestern“
Die Männer der Tanzgruppe „Geile Krankenschwestern“ sorgten so richtig für Stimmung im Saal.
Foto: Elke Kögler
Templin (ukk)  

Frauen und Männer duschen auf unterschiedliche Weise. Das haben die Narren bei der Festsitzung des Röddeliner-Carnevals-Clubs erfahren. Vier unter anderem mit Handtüchern und Seife ausgerüstete Frauen veranschaulichten die mündlichen Erläuterungen zum Thema. Die Veranstaltung fand am Sonnabend in der Templiner Traditions- und Sportlerklause „Zum Holzwurm“ statt.

 

Der Auftritt zum Thema „Duschen“ war nur ein Programmbeitrag, der die Stimmung im Saal zum Kochen brachte. Die Männer der Tanzgruppe „Geile Krankenschwestern“ verbreiteten ebenso viel Stimmung wie die Mini-Funken und der nahezu perfekt anmutende Auftritt der rot und weiß gekleideten großen Funkengarde.

 

Frauen duschen anders - Männer auch

 

Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern beim Duschen zeigten sich sowohl in Sachen Ordnung, Verhalten sowie Sauberkeit, war zu erfahren: Frauen wickeln sich demnach komplett in ein oder mehrere Handtücher ein, um den Weg zur Dusche zu bestreiten. Im Bad sortieren sie ihre Wäsche nach Farbe und Waschtemperatur der jeweiligen Stücke. Nach dem Ausziehen betrachten sie ihren Körper und denken darüber nach, künftig mehr Bauchmuskeltraining zu absolvieren.

 

Beim Duschen waschen sich Frauen mit mehreren verschiedenen Lappen und Naturschwämmen. Die Haare werden mit Kokosnussshampoo sowie mit einer speziellen Spülung gepflegt. Auf den Körper wird abschließend Nuss- und Mandelöl aufgetragen. Noch bevor das „starke Geschlecht“ aus der Duschwanne aussteigt, muss mit einem Wischer das Wasser von den Duschwänden entfernt werden.

 

Irokesenschnitt und Selbstgespräche beim Duschen

 

Bei Männern sei dies ganz anders. Das vermeintlich „schwache Geschlecht“ ist beim Gang zur Dusche lediglich leicht bekleidet. Dann betrachten Männer ihr bestes Stück und kratzen sich am Po. Beim Duschen formen sie ihre einschampoonierte Haarpracht zu einem Irokesenschnitt und lassen anschließend einzelne Haare an der Seife hängen. Nach dem Ausstieg aus der Dusche trocknen sich die Herren der Schöpfung lediglich leicht ab. Anschließend führen sie Selbstgespräche über die wohl auf jeden Fall zu erwartenen Wasserflecken an den Duschwänden.

 

Nach dem Schauprogramm legte das Prinzenpaar einen Walzer auf das Parkett. Moderatorin Antje Pietsch gab anschließend die Tanzfläche für alle die Narren frei.

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