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Tulpen & Co. brauchen warme Füße

Im November hatten Mitarbeiter des Wirtschaftshofes für Stiefmüttchernnachschub auf städtischen Grünflächen in Templin gesorgt.  FOTO: Archiv/Michaela Kumkar
Im November hatten Mitarbeiter des Wirtschaftshofes für Stiefmüttchernnachschub auf städtischen Grünflächen in Templin gesorgt. FOTO: Archiv/Michaela Kumkar

VonMichaela Kumkar

Wirtschaftshof-Mitarbeiter bestätigen: Nach so viel Kälte haben die Frühblüher auf den Templiner Grünflächen Nachholbedarf.

Templin.Endlich hat sich der Frühling wirklich eingestellt! Das bedeutet auch gute Chancen für die Frühblüher auf den städtischen Grünanlagen sich zu entwickeln. Selbst wenn Stiefmütterchen & Co. derzeit auf den ersten Blick noch viel Nachholbedarf haben. „Abschreiben muss man sie deshalb nicht“, sagt Swetlana Ginter.
Als Stadtgärtnerin kennt sie sich von Berufs wegen damit aus. Die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes haben in den vergangenen Tagen die Grünflächen kontrolliert, nachdem sich der Winter in diesem Jahr erst so spät verabschiedet hat. Zum Glück für die Frühblüher und für all jene, die sich an ihnen erfreuen, hatte es jedes Mal bevor es richtig kalt wurde, auch geschneit, erinnert Swetlana Ginter. So waren die Pflanzen dem Frost nicht schutzlos ausgeliefert. „Wenn es jetzt nachts nicht mehr so kalt ist und die Sonne auch am Tag scheint, damit Knollen und Zwiebeln einen warmen Fuß bekommen, dann müsste das klappen.“ So gesehen war auch der Regen am Freitag und Sonnabend ein Wachstumsplus. Drei bis vier Tage bei warmen Temperaturen sollten ihr Übriges tun, davon geht die Stadtgärtnerin aus. Das bedeutet allerdings für die Templiner und Gäste der Kurstadt, sich bis zur Blütenpracht in der Puschkinstraße vor der Post, auf dem Markt, vor dem Krankenhaus und auf der Grünfläche an der Kreuzung Prenzlauer Allee/Heinestraße noch gedulden zu müssen. „Klar dürfte auch sein, dass die Sommerbepflanzung der städtischen Rabatten in diesem Jahr erst später erfolgt.“ Für Nachschub gesorgt haben die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes übrigens auch in den Pflanzschalen am Markt. Dort wurden Stiefmütterchen und Tulpen in den Boden gebracht.
Zu tun haben die Männer und Frauen in diesen Tagen aber auch mit dem Vertikutieren und der Reinigung von Rasenflächen. An einigen Stellen müssen diese noch von Laub befreit werden, lässt Swetlana Ginter wissen.

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m.kumkar@uckermarkkurier.de

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