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Volle Fahrt voraus in ein erfolgreiches Tourismusjahr

Reger Betrieb herrscht an der Templiner Stadtschleuse. Die bisherigen Gästezahlen versprechen ein gutes Jahr.  FOTO: Birgit Bruck
Reger Betrieb herrscht an der Templiner Stadtschleuse. Die bisherigen Gästezahlen versprechen ein gutes Jahr. FOTO: Birgit Bruck

VonSigrid Werner

Templin als Urlaubsziel
ist beliebt wie noch nie:
Die Gästezahlen im Thermalsoleheilbad steigen höher als erwartet. Und das schon vor der eigentlichen Saison.

Uckermark.Wer Erfolg haben will, braucht einen langen Atem. Die Templiner beweisen ihn, wenn es um den Tourismus geht und können einen neuen Rekord vermelden. Im ersten Quartal dieses Jahres – also die für gewöhnlich „schmerzhafteste“ Zeit für Gastronomen und Hoteliers – kann die Kurstadt auf „phänomenale“ Übernachtungszahlen verweisen, wie der Chef der TourismusMarketing Templin GmbH (TMT), Kurt Stroß, sagt, und nie dagewesene Steigerungsraten für die eigentliche „Vor“-Saison verbuchen.
„Bei den Gästezahlen kamen wir auf ein Plus von 7,8Prozent im Vergleich zum Vorjahr, bei den Übernachtungen auf plus 5,3 Prozent“, nennt Kurt Stroß Zahlen.
Damit liege man deutlich über dem Durchschnitt der Uckermark (+0,7 bei Gästezahlen, +4,9 Prozent bei Übernachtungen) und dem des Landes Brandenburg (+2,5/
+2,7).
2012 hatte Templin zum wiederholten Mal die Schallmauer von 300000 Übernachtungen überschritten. Kurt Stroß hofft, dass diese positive Tendenz 2013 anhält. Die Kampagne der Uckermark als Sieger im Wettbewerb um die nachhaltigste Tourismusregion Deutschlands beginne ja erst noch. Das dürfte noch mal einen kräftigen Zuwachs bescheren, zeigt er sich frohen Mutes. Das bedeute für Hoteliers, Gastronomen und Pensionsinhaber aber auch, das Qualitätsversprechen an die Gäste dann wirklich einzuhalten.
Als Ursache für die positive Entwicklung der Gästezahlen zu Jahresbeginn nennt Stroß die gezielte Medien- und Marketingpräsenz der Templiner und zugegeben auch den günstigen Ferienverlauf mit den frühen Osterferien. Die TMT sei bemüht, mit einem ausgefeilten Medien- und Messeplan ganz gezielt Wirkung auf den Quellmärkten Berlin, Hamburg und Sachsen/Leipzig zu erzielen. Bezahlt mache sich, mit dem Gästeverzeichnis nicht nur für Templin und Lychen zu werben, sondern zu zeigen, wie attraktiv die Region insgesamt ist. Denn die Gäste fragen: Was ist los, was kann man in Templin machen? Bei den auf einer Karte zusammengestellten 27 Ausflugstipps für die Uckermark reichen ein langes Wochenende oder vier Tage nicht, um alles zu sehen und zu erleben. „Die Vielfalt macht unsere Region bekannt“, sagt der TMT-Chef. Eine Reaktion wie „Wir müssen unbedingt wiederkommen!“ freut nicht nur ihn, sondern auch Gastronomen, Hoteliers, Einzelhändler…
Ob auch die Templiner Einwohner froh sind, wenn es in der Stadt nur so von Gästen wimmelt, würde der Uckermark Kurier gern von seinen Lesern wissen – und auch, wie gastfreundlich die Templiner sind beziehungsweise wo es noch hapert.

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