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Vorlesekönig kämpft gegen seine Nerven an

Die Drittklässler der Lychener Pannwitz-Grundschule kürten ihren Vorlesekönig. Mattis Ambellan (Mitte, vorn) konnte insbesondere im zweiten Teil des Wettbewerbs punkten, als er einen ungeübten Text vortrug. [KT_CREDIT] FOTOs (2): Sara Cato
Die Drittklässler der Lychener Pannwitz-Grundschule kürten ihren Vorlesekönig. Mattis Ambellan (Mitte, vorn) konnte insbesondere im zweiten Teil des Wettbewerbs punkten, als er einen ungeübten Text vortrug. [KT_CREDIT] FOTOs (2): Sara Cato

Lesen ist ein Schlüssel: Mit diesem öffnet man Türen in andere Welten, man kann Abenteuer erleben, an fremde Orte reisen oder einfach die Welt durch andere Augen beobachten. Und wenn jemand ein guter Vorleser ist, dann ist das eine ganz besondere Gabe, denn man hat damit die Chance, Abenteuer nicht alleine zu erleben. Man kann andere mit an fremde Orte nehmen und gemeinsam die Welt neu entdecken. Von einem guten Vorleser haben alle etwas. Die dritte Klasse der Lychener Pannwitz-Grundschule hat großes Glück, denn sie hat in diesem Jahr viele gute Vorleser.
Es war gestern keine leichte Aufgabe, den Lesekönig zu küren. Die Jury bestand aus drei Vorlesemeistern der sechsten Klasse, unterstützt von Elke Kristandt, einer ehemaligen Lehrerin der Schule. „Das ist wirklich knapp“, sagte sie, als die Jury ihre Listen auswertete. Nur wenige Punkte trennten die neun Vorleser, die an dem klasseninternen Wettbewerb teilgenommen hatten.

Zum Lesekönig der dritten Klasse wurde schließlich Mattis Ambellan gekrönt. Er hatte vor allem im zweiten Teil des Wettbewerbes überzeugt, als die Teilnehmer einen unbekannten Text vorlesen sollten. „Alle Kinder haben sich toll vorbereitet“, sagte Klassenlehrerin Angela Schween. „Das hat man im ersten Teil bemerkt, als die Kinder ihre geübten Texte vorgetragen haben.“

Für alle Vorleser war es eine neue Herausforderung, alleine vor so einer großen Gruppe zu lesen. Auch der neue Lesekönig hatte mit den Nerven zu kämpfen: „Ja, ich war sehr aufgeregt“, gab Mattis zu. Zu Hause lese er zwar viel, aber nicht laut. Er nahm seine Urkunde mit nach Hause, und allen Zuhörern bleiben die Geschichten, die vorgelesen wurden.

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