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„Wir schließen alle Löcher am Bau“

Die Lok Templin-Radsportler dankten Familie Knop für das treue Sponsoring.   FOTO: Uwe Werner
Die Lok Templin-Radsportler dankten Familie Knop für das treue Sponsoring. FOTO: Uwe Werner

Von unserem Mitarbeiter
Uwe Werner

Bürgermeister, Geschäftspartner, Familienangehörige und Freunde gratulieren zum 20.Firmenjubiläum der Bernd Knop GmbH Templin.

Templin.Eine riesige Gratulantenschar konnten die Templiner Geschäftsleute Bernd und Elke Knop am Freitag begrüßen. Beide sind Inhaber sowie Geschäftsführer beziehungsweise Buchhalterin der Bernd Knop GmbH und hatten Mitarbeiter, Geschäftspartner, Familienangehörige und Freunde zur Feier des 20-jährigen Bestehens ihrer Firma in die Gaststätte „Shanty“ eingeladen. Und auch der Templiner Bürgermeister Detlef Tabbert ließ es sich nicht nehmen, eine Ehrenurkunde der Stadt zum Jubiläum sowie einen großen Blumenstrauß vorbeizubringen.
„Wir legen von Anfang an Wert auf Qualitätsarbeit, schnelles Geld ist nicht unsere Schiene“, beschrieb Bernd Knop das Credo seines Unternehmens. „Zum geschäftlichen Erfolg gehört aber auch immer etwas Glück. Außerdem haben sich hochwertige Produkte und haltbares Material schon immer bewährt“, sagte er. „Wir schließen mit unseren Angeboten sozusagen alle Löcher am Bau. Und im Laufe der Jahre haben wir uns einen großen professionellen Erfahrungsschatz angeeignet und sind mit unseren 14 Mitarbeitern in der Region und weit darüber hinaus zu gefragten Spezialisten für die Montage von Fenstern und Türen, Toren und Treppen, Fußböden und Wintergärten geworden“, fügte er hinzu. Elke Knop singt dabei ein „Loblied“ auf die Mitarbeiter der Firma: „Ihnen allen gilt heute unser Dank, denn sie haben maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen!“ Und ihr Mann ergänzt: „Bedanken möchten wir uns auch bei allen Kunden, zu denen neben Privatpersonen auch öffentliche Auftraggeber, Baufirmen sowie Wohnungsunternehmen gehören.“
Ihre sichtbaren Spuren hinterlassen hat die „Knop-Truppe“ nicht nur beim Bau von Einfamilien- und Mehrparteienhäusern oder Villen, sondern auch von Hotels und öffentlichen Einrichtungen, bei der Sanierung von historischen Bauten und der Errichtung von Industrieanlagen. „Unsere am weitesten entfernten Baustellen waren am Chiemsee, in Stuttgart oder in Osnabrück. Den Großteil unserer Arbeit erledigen wir aber nach wie vor in unserer Gegend und im Umkreis von etwa 200 Kilometern“, war von Elke und Bernd Knop zu erfahren.
„Die Idee zu meiner beruflichen Selbstständigkeit in der Baubranche hatte übrigens ein Bekannter, der mir an einem Sommerabend im Jahr 1992 riet, mich doch mal als Fensterverkäufer für seine Firma auszuprobieren. Bis dahin war ich in meinem Traumberuf als Fernfahrer tätig und hatte mit dem Verkaufen eigentlich nichts am Hut“, erinnerte sich Bernd Knop. Er wisse noch genau, dass er sechs Wochen später endlich sein erstes Fenster verkauft hatte, „außen Mahagoni, innen weiß, einflüglig“. „Und ich war stolz, hatte 20D-Mark verdient. Allerdings musste ich dafür drei Mal zum Kunden fahren“, schmunzelt der 54-Jährige heute über den Start.
Im April 1993 gab er die Doppelbelastung als Fernfahrer und Fensterverkäufer schließlich auf und wurde freier Handelsvertreter für eine regionale Fensterfirma. Als diese eineinhalb Jahre später für immer dichtmachen musste, wurde das Knop’sche Wohnzimmer kurzerhand auch noch in ein Büro und eine Verkaufsstätte umfunktioniert. „Keller und Schuppen wurden Lagerräume, aber es war schwierig, denn ich hatte zunächst keinen Transporter, keinen Anhänger und nicht einmal ausreichend Werkzeug“, berichtete Bernd Knop. Aber die Familie habe voll mitgezogen, von seiner Frau Elke über die beiden Töchter bis hin zur Schwiegermutter Hannelore und zum Schwiegervater Paul. Erster richtiger „Firmensitz“ wurde 1995 das Pförtnerhäuschen der Großbäckerei in der Vietmannsdorfer Straße 29.
„Auch nach 20 Jahren soll sich an unserem Kerngeschäft nichts ändern. Langfristig plane ich aber den Umzug der Firma in die Templiner Gartenstraße. Dort soll das Geschäft konzentriert werden, denn momentan haben wir ein Hauptgebäude mit Werkstatt und zusätzlich zwei Außenlager“, blickte Bernd Knop in die Zukunft.
Seit vielen Jahren beweisen beide zudem ein großes Herz für Vereine aus Templin und der Region. Als treue Sponsoren helfen sie mit Geld- und Sachleistungen immer wieder den Fußballmannschaften des SC Victoria 1914 Templin und des SV Blau-Weiß Röddelin, den Radsportlern des SV Lokomotive Templin und den Motorcross-Fahrern vom MSC Templin.

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red-templin@uckermarkkurier.de

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