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Abiturientin Hannah gibt Obdachlosen ein Haus

Abiturientin Hannah Stampa (Zweite von links) überzeugte mit ihrem Plakat „Obdachlosen ein Haus geben“. Lehrer Ralf Manteufel verteilte Preise an Hannah und andere Abiturientinnen. [KT_CREDIT] FOTO: St. peters
Abiturientin Hannah Stampa (Zweite von links) überzeugte mit ihrem Plakat „Obdachlosen ein Haus geben“. Lehrer Ralf Manteufel verteilte Preise an Hannah und andere Abiturientinnen. [KT_CREDIT] FOTO: St. peters

Ueckermünde. Europa hat nicht nur eine politische Dimension, sondern auch eine künstlerische. Das bewiesen Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter auch Gymnasiasten des Ueckermünder Greifen-Gymnasiums. Schon seit Jahren beteiligen sie sich am Europäischen Wettbewerb, der in diesem Jahr zum 60. Mal stattfand. Während die eingereichten Arbeiten der Zehntklässler zur europäischen Idee und Wirklichkeit lediglich die Anerkennung der Jury fanden, konnten sich Abiturienten der Schule über Preise freuen, die ihnen vor Pfingsten offiziell von Kunstlehrer Ralf Manteufel überreicht wurden.

Die Zwölfklässlerinnen hatten sich auf Plakaten mit sehr unterschiedlichen Ideen beschäftigt. Franziska Drechsel nutzte Informationen aus einem Englischreferat und machte den Kampf gegen Walfang zum Thema ihrer Arbeit. Isabell Krokowski beschäftigte sich mit Tierversuchen und Maxi Werth widmete sich der Vision von europäisch einheitlichen Spritpreisen. Die 18-jährige Hannah Stampa konnte mit ihrer Arbeit nicht nur die Landesjury überzeugen, sondern auch die Bundesjury des Wettbewerbs. „Ich habe recherchiert, welche Bürgerinitiative es europaweit noch nicht gab. Obdachlose hatten noch keine Lobby, deswegen gestaltete ich das Plakat Obdachlosen ein Haus geben,“ so die Schülerin zu ihrer Idee.

Nun wird sie im Juni nach Berlin fahren und bei der Preisübergabe möglicherweise Angela Merkel persönlich treffen. stp

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