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Auch das gibt’s: Dieser Firma geht es richtig gut

Das sind die beiden Chefs in der neuen Produktionshalle: Peter und Steffen Ruhnau. Sie geben dem Ueckermünder Unternehmen und den Mitarbeitern mit dieser Investition eine verlässliche Perspektive.  FOTOs: S. Weirauch
Das sind die beiden Chefs in der neuen Produktionshalle: Peter und Steffen Ruhnau. Sie geben dem Ueckermünder Unternehmen und den Mitarbeitern mit dieser Investition eine verlässliche Perspektive. FOTOs: S. Weirauch

VonSimone Weirauch

Viele Unternehmen in unserer Regionlaufen schlecht, doch es geht
auch anders: Die Firma Haff-Dichtungen vergrößert sich und zieht in eine neue Halle um. Jetzt war das Richtfest.

Ueckermünde.Von außen sieht sie riesig aus, die neue Produktions- und Lagerhalle im Industriegebiet Berndshof. Da passt alles rein: der Maschinenpark, die Büromöbel, die Umkleideschränke und die Lagerregale. „Und vor allem schaffen wir viel mehr Platz für unsere Mitarbeiter, Pausenräume, bessere Sanitäreinrichtungen und eine Essenversorgung“. Der stetig wachsende Erfolg des Ueckermünder Familienunternehmens Haff-Dichtungen GmbH basiert schließlich auch auf der guten Arbeit der 38 Angestellten. Das betonen Peter und Steffen Ruhnau in jedem Gespräch. Junior- und Seniorchef haben gestern reichlich Glückwünsche zum Richtfest des neuen Firmengebäudes entgegengenommen, haben Hände geschüttelt, Besucher auf der Baustelle herumgeführt und natürlich für die Bauleute Essen und Getränke ausgegeben. Über dem Rohbau des Sozialgebäudes schaukelt jetzt die Richtkrone im Wind.
Überwiegend einheimische Firmen waren auf dieser Baustelle am Werk. Auch das ist den Ruhnaus wichtig. Ihre Firma steht nicht nur für Innovation, sondern auch für Traditionsbewusstsein und regionale Verankerung. Das Ueckermünder Familienunternehmen ist Spezialist für Dichtungen wie Flachdichtungen, Sonderdichtungen oder Gummi-Stahldichtungen. In 20 Jahren sanft und stetig gewachsen, will die Firma mithilfe der Investition ihren Umsatz um 50 Prozent steigern. „Die Produktionszahlen im ersten Quartal dieses Jahres bestätigen uns, dass die Entscheidung richtig war, uns zu vergrößern“, betont Junior-Chef Steffen Ruhnau. Wenn die neue Halle fertig ist, werden weitere Arbeitskräfte gebraucht. Allerdings immer weniger für einfache Handgriffe an der Stanze, sondern zunehmend für moderne computergesteuerte Maschinen. Im September zieht das Unternehmen um und die neue Halle wird in Betrieb genommen.

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weirauch@nordkurier.de

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