Nordkurier.de

Haffcenter-Umbau bleibt Papiertiger

Ueckermünde.Es sieht nicht gut aus für das Haffcenter in Ueckermünde Ost. Immer weniger Läden, immer mehr unzufriedene Kunden. Und gestern früh hat auch Deichmann das Firmenschild abmontiert. Nur eine Millionen-Investition und eine konsequente Modernisierung könnten das Einkaufszentrum noch retten. Doch viele Ueckermünder glauben nicht daran, befürworten eher einen Neubau in der Belliner Straße. Noch gibt es dazu keine Entscheidung der Kommune. Jan Gloe, der Verwalter des Haffcenters, hat es da schwer. Er stellte gestern im Auftrag des öffentlichkeitsscheuen Eigentümers die Umbaupläne im zuständigen Fachausschuss vor. Die Läden öffnen sich nach außen. So ist es Trend. Ob die guten Ideen je Wirklichkeit werden, hängt davon ab, ob der Drogeriemarkt DM sich im Haffcenter einmietet. Solange es keine Zusage gibt, bleiben alle Umbaupläne fromme Wünsche. Das musste Gloe einräumen. Auch die Baufinanzierung hänge davon ab. Sie sollte eigentlich bis Ende Juni stehen, erinnerte Bauamtsleiter Jürgen Kliewe. Mitte Juni soll der vollständige Bauantrag beim Landkreis vorliegen. Aufwendig und mit hohen Kosten verbunden ist vor allem der Brandschutz, erklärte Gloe. „DM ist unser Schlüsselvertragspartner. Wenn der Mietvertrag steht, dann geben wir Vollgas.“ Doch die Stadtväter bleiben skeptisch. Unmittelbar vor der Beratung hat demnach DM signalisiert: Kein Interesse am Haffcenter.wei

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×