Nordkurier.de

Holz aus dem Wald nicht einfach einpacken

Leopoldshagen/Ducherow. So mancher Autofahrer mag sich gedacht haben: Was packen die denn da ein? Dürfen die das? Und die Antwort lautet: „Ja, sie dürfen das!“
Anklams Stadtförster Gerald Behrens hatte es den Vorpommern ausdrücklich erlaubt. „Die Leute wissen doch, dass sie nicht einfach Holz aus dem Wald mitnehmen können. Das ist schließlich Diebstahl und wird auch hart bestraft“, erklärt er. Der Stadtförster hatte aber einzelne Holzstämme als für die Stadt unbrauchbar deklariert und abgegeben. „Eigentlich haben wir auch keine Probleme mit dem Holzdiebstahl in der Region“, versichert er. Und Behrens hofft, dass es weiterhin so bleibt.

 

Ebenso unbesorgt ist der Leiter des Forstamtes Torgelow-Rothemühl, Torsten Hackert. In seinem Bereich gab es in der Vergangenheit ebenso keine Probleme mit illegalem Holz machen. „Die Leute kommen zu uns, wenn sie etwas brauchen, oder wenden sich an den jeweiligen Revierförster. Das ist auch der übliche Weg“, betont Hackert. Langfinger die sich im Wald an fremdem Holz bedienen, seien auch laut Hackert in dieser Jahreszeiten recht ungewöhnlich. „Eigentlich sind wir mit dem Holzwerben schon fast am Ende. Und wer dringend Holz braucht, der ist bei dem aus dem Wald auch schlecht beraten. Das muss nämlich erst trocknen“, erklärt er. Und das sei nicht in wenigen Tagen gemacht. „Ein Jahr sollte das Holz mindestens liegen, denn nur so wird die Stube auch wirklich warm“, sagt der Leiter des Forstamtes Torgelow-Rothemühl. kamü

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×