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Junge Brandschützer auf Stippvisite in Schwerin

[KT_BU]Der Nachwuchs der Grambiner Feuerwehr besuchte das Feuerwehrmuseum in Schwerin. Hier zu sehen mit Museumsleiter Uwe Rosenfeld. Unter anderem inspizierten die jungen Grambiner den Bereich Atemschutz. [KT_CREDIT] FOTOs: Ch. Niemann
[KT_BU]Der Nachwuchs der Grambiner Feuerwehr besuchte das Feuerwehrmuseum in Schwerin. Hier zu sehen mit Museumsleiter Uwe Rosenfeld. Unter anderem inspizierten die jungen Grambiner den Bereich Atemschutz. [KT_CREDIT] FOTOs: Ch. Niemann

Von unserem Mitarbeiter
Christopher Niemann

Einen ereignisreichen Tag erlebte die Jugendtruppe der Grambiner Feuerwehr.
Die jungen Brandschützer reisten am Dienstag nach Schwerin, dort stand der Besuch des Internationalen Feuerwehrmuseums und
des Landtags auf dem Programm.

Grambin/Schwerin.Dass die Grambiner Feuerwehr und ihre dazugehörige Jugendwehr sehr aktiv ist, ist vielen bekannt. Erst kürzlich wirkten die Feuerwehrmänner von morgen mit helfenden Händen beim Grambiner Osterfeuer mit. Da es bei der Arbeit in der Jugendfeuerwehr nicht nur um die feuerwehrtechnische Ausbildung geht, finden auch regelmäßig andere Aktivitäten statt. Am vorletzten Osterferientag wichen die jungen Brandschützer dann vom regulären Dienst ab und reisten nach Schwerin. Pünktlich um 6 Uhr verließen sie Grambin und setzten sich mit einem Reisebus in Richtung Landeshauptstadt in Bewegung. Uwe Rosenfeld, Leiter des Feuerwehrmuseums, begrüßte die Jungen und Mädchen nach gut dreieinhalb Stunden Fahrzeit in Schwerin. „Was für eine große Halle“, sagte ein Mitglied der Jugendfeuerwehr. Mit rund 16000 Exponaten, verteilt auf über 4500 Quadratmeter Ausstellungsfläche, ist das Internationale Feuerwehrmuseum Schwerin das größte Museum seiner Art in Deutschland.
Der ehrenamtliche Museumsleiter führte die Jugend durch die riesigen Ausstellungshallen. Alte Handdruckspritzen, historische Uniformen und sogar eine Atemschutzmaske für Pferde aus dem Ersten Weltkrieg gab es unter anderem zu bestaunen. „Interessant, mit was die Kameraden damals ausgerückt sind und vor allem mit was für Technik“, so der Jugendfeuerwehrwart Karten Rips. In der Haupthalle des Museums stehen die richtig großen Feuerwehrautos. Im Bereich Atemschutz bekamen sie die Chance, einmal die historische Atemschutzübungsanlage zu durchlaufen. Selbstverständlich auf Schnelligkeit und es musste eine Übungspuppe geborgen werden. Doch damit nicht genug. Der Besuch des Schweriner Schlosses sowie eine Besichtigung waren ebenfalls ein fester Programmpunkt. Eine Mitarbeiterin führte die jungen Leute durch die Räumlichkeiten im Landtag. Sehr spannend, was sich hinter den Kulissen im Schloss alles so abspielt. Im Plenarsaal, wo die Landtagsabgeordneten regelmäßig tagen, durfte sich sogar zur Probe mal auf den einen oder anderen Stuhl gesetzt werden. Währenddessen stand die Mitarbeiterin den Kameraden Rede und Antwort. Viele Fragen konnten beantwortet werden. Dieser tolle Tag wurde durch eine Schrottsammelaktion der Feuerwehr finanziert. Das Geld wurde der Jugendfeuerwehr anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens auf der Festveranstaltung im August 2012 übergeben.

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