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Kleines Zebra braucht einen Namen

Alle Kinder wollen Naseweis, das kleine Meerschweinchen, halten. Wer lieb zu dem putzigen Tierbaby ist, mit dem spricht Naseweis. Die Kinder verstehen sofort, was er sagt.  FOTOs: S. Weirauch
Alle Kinder wollen Naseweis, das kleine Meerschweinchen, halten. Wer lieb zu dem putzigen Tierbaby ist, mit dem spricht Naseweis. Die Kinder verstehen sofort, was er sagt. FOTOs: S. Weirauch

VonSimone Weirauch

Im Ueckermünder Tierpark ist öfter mal Kindertag. Zum Beispiel am Dienstag. Da wurde ein Zebrahengst geboren. Kinder aus der Kranichschule Neubrandenburg haben den Haffzoo und die Tierkinder besucht.

Ueckermünde.Ihre Schule heißt „Kranichschule“ und sie lieben Tiere, die Kinder aus Neubrandenburg, die gestern die Zooschule im Ueckermünder Tierpark besucht haben. Mit Zooschullehrerin Katrin Kage und Kollegin Bine haben Tom, Lukas, Anni, Tobias, Markus und die anderen sich auf die Suche nach den Tierkindern im Haffzoo begeben. Unterwegs grüßten sie die Flamingos und die Dromedare, fütterten die Esel und staunten über die majestätischen Löwen. Katrin Kage führte die Mädchen und Jungen zum Ziegengehege, wo sie die ersten Tierkinder entdeckten: die sieben Geißlein. Neugierig und gar nicht scheu beschnupperten sich die Zicklein und die Menschenkinder. Und wer sich nicht traute, die quirligen Zicklein mit der Hand zu streicheln, der tat es eben mit den Augen. Auch gut.
Als Katrin Kage aber Meerschweinbaby Naseweis aus seinem Ställchen holte, da reckten sich alle Kinderhände dem putzigen Fellknäuel entgegen. Jeder wollte Naseweis einmal halten. Ganz behutsam, versteht sich. So konnten auch alle hören, was das Meerschweinbaby piepst: Ich fühle mich wohl bei dir. Katrin Kage ist eine gute Übersetzerin.
So nah wie dem Meerschweinnachwuchs mit dem weißen Fleck auf der Nase können die Kinder allerdings nicht allen Tierbabys kommen. Trotzdem waren sie begeistert von Familie Erdmännchen, flauschigen Entchen, von Känguru-Babys und dem Küken-Kindergarten. Gern hätten die Kinder auch das Zebrajunge besucht, das am Dienstag auf die Welt gekommen ist. Doch das bleibt mit seiner Mutter, Zebra-Stute Napirei, noch geschützt im Stall. Wenn jedoch in den nächsten Tagen die Sonne scheint, dann können die Tierparkbesucher die Zebrafamilie mit ihrem Nachwuchs schon im Gehege sehen. So wie seine Eltern soll auch der kleine Zebra-Hengst einen Namen bekommen, der an Afrika erinnert. Wer einen Vorschlag hat, kann ihn an den Tierpark Ueckermünde oder an die Haff-Zeitung schicken.

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weirauch@nordkurier.de

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