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Lust auf eine Radtour mit dem Sportarzt?

Fachärzte aus der ganzen Bundesrepublik kommen
am Wochenende in die Region – zum 2. Symposium für Sportmediziner. Radsportler können mit
den Ärzten zu einem Straßenrundkurs starten.

Uecker-Randow.Die Region ist wie geschaffen für Ausdauer- und Freizeitsport. Doch wo Sport getrieben wird, da kommt es auch zu Verletzungen:Kreuzbandrisse, Gelenkverletzungen an Händen oder Füßen sowie Muskel- und Sehnenerkrankungen kommen im Freizeitsport häufig vor.Am Freitag und Sonnabend tauschen sich Orthopäden, Internisten, Kardiologen aus ganz Deutschland in Ueckermünde über die neuesten Erkenntnissen bei Sportverletzungen aus. Da auch die Freizeitsportler im Durchschnitt immer älter werden, müssen sich die Fachärzte darauf einstellen.
Sport stellt aber nicht vordergründig eine Gesundheitsgefahr dar. Bewegung und ein auf den Körper abgestimmtes Training können bei Herzerkrankungen das Therapieergebnis positiv beeinflussen oder sogar operative Eingriffe vermeiden. Darüber spricht Wolfgang Motz, Ärztlicher Direktor des Klinikums Karlsburg, auf dem Symposium. Im Fokus der Sportmediziner stehen diesmal Kinder und Jugendliche. Dabei geht es sowohl um Überlastungsschäden durch zu viel Sport als auch um die Folgen von Bewegungsmangel. Welcher Sport adipösen Kindern helfen kann, ist ein weiteres Thema. Der Sportwissenschaftler Lothar Nieber widmet sich einer Entwicklung bei Jugendlichen, die eine Folge übermäßiger PC-Nutzung ist: Einer ausgezeichneten Auge-Hand-Koordination steht häufig eine sehr schwache Ganzkörperkoordination gegenüber.
Das fachtheoretische Programm gleichen die Sportmediziner an beiden Tagen durch intensive Bewegung aus. Laufen, Golf, Ballspiel und Sportangeln sowie Radsport stehen auf dem Programm. Erstmals laden die Fachärzte Sportler der Region zu einem Straßenrundkurs (80 km) ein. Startpunkt ist das Ueckermünder Waldstadion. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen heute unter 039771 41201.nk

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