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Schön wild, schön laut und alles für lau

Zum Abschluss des deutsch-polnischen Straßenfestes sorgen die Irish Cowboys am Sonntag in der Ueckermünder Bergstraße für gute Laune. [KT_CREDIT] FOTO: Veranstalter
Zum Abschluss des deutsch-polnischen Straßenfestes sorgen die Irish Cowboys am Sonntag in der Ueckermünder Bergstraße für gute Laune. [KT_CREDIT] FOTO: Veranstalter

vonAnne-Marie Maaß

KuKuKa ist ein Kunst- und Kultur-Festival rund um
das Stettiner Haff.
Am Freitag heißt es
in Wolgast zum Auftakt Leinen los.

Vorpommern.„Kunst – Kultur – Kajüte“, kurz das Festival KuKuKa, startet am Sonnabend seine Tour durch Vorpommern und Polen. Jeden Tag an einem anderen Ort mit einem anderen Programm, so wollen sich die Organisatoren unter dem Motto „Segel frei“ auf den Weg machen. Seit 2007 gehört Polen zum Schengengebiet. Theoretisch sind die Grenzen frei, aber auch praktisch? Acht
Tage freies Schaffen und kluge freie Köpfe hat sich das
KuKuKa als Leitfaden vorgenommen. Neben der deutsch-polnischen Begegnung von Künstlern und Organisationen soll auch die Vernetzung zwischen Polen und Deutschland besser werden. Daher setzt man sich auch für grenzübergreifende Touristenstrecken ein.
Auf einer schippert das Festival ab Sonnabend gemeinsam mit Jachten und Segelbooten von Hafen zu Hafen, rund um das Stettiner Haff. Jeder Tag soll ein Abenteuer werden und Neuland. Jeder ist eingeladen, mitzukommen oder in den Häfen
dabei zu sein. Denn auch in die Städte bringt der Törn Kunst und viel Kultur mit. Unzählige Ausstellung, Konzerte, Diskusionen, Debatten und natürlich deutsch-polnische Feste haben die Macher im Gepäck. KuKuKa soll eine mobile Kultureinrichtung sein.
Insgesamt elf Stationen wird die Reise haben. Jede mit einem eigenen Motto: Über Wolgast, der „Hafen nicht nur für Künstler“, schippern die Freidenker nach Anklam weiter, wo „Meer mehr Politik kann“. Hier soll am Sonnabend der Kunst und Kulturrat Vorpommern-Greifswald gegründet werden. Dann segelt das Festival weiter nach Ueckermünde, wo am 26. Mai ein großes Staßenfest wartet. Als nächster Punkt steht Altwarp auf der Landkarte bevor es hinüber nach Polen geht.
Hier liegen Trzebiez, Szcecin und Dabie, Stepnica und Wollin auf der Route. Dann geht es zurück auf die deutsche Seite. Als vorletzter Hafen ist Karnin eingeplant, findet das Festival bei seinem zweiten Stopp in Anklam sein Ende.

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a.maass@nordkurier.de

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