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So sehen stolze Sieger aus

Der Feuerwehrnachwuchs von Lodmannshagen hatte Grund zum Feiern. Beim Kreisfeuerwehrausscheid in Ferdinandshof ergatterten sie den ersten Platz. Die Jungs und Mädchen waren sichtlich stolz auf ihren Pokal. [KT_CREDIT] FOTOs: Ch. Niemann
Der Feuerwehrnachwuchs von Lodmannshagen hatte Grund zum Feiern. Beim Kreisfeuerwehrausscheid in Ferdinandshof ergatterten sie den ersten Platz. Die Jungs und Mädchen waren sichtlich stolz auf ihren Pokal. [KT_CREDIT] FOTOs: Ch. Niemann

VonChristopher Niemann

Spannend, das war er auf jeden Fall – der Kreisausscheid unseres Feuerwehrnachwuchses. In Ferdinandshof trafen sich die jungen Brandschützer, um zu zeigen, was sie so alles drauf haben. Der Pokal ging an Lodmannshagen.

Ferdinandshof.Ein wenig aufgeregt waren sie dann doch – unsere Brandschützer von morgen. Dafür gab es auch einen ordentlichen Grund. Unsere Nachwuchs-Feuerwehrleute trafen sich am Sonnabend zum ersten gemeinsamen Kreisausscheid nach der Fusion der beiden Kreisfeuerwehrverbände. Dabei wurde sich als Austragungsort für Ferdinandshof entschieden. Die Gemeinde liegt im noch jungen Großkreis sehr zentral. Die zwei Kreisverbände Uecker-Randow und Ostvorpommern fusionierten im Oktober vorigen Jahres zum Kreisfeuerwehrverband Vorpommern-Greifswald.
Ein Blick auf die Uhr verriet dann kurz nach zehn am Morgen. Der amtierende Kreisjugendfeuerwehrwart Karsten Mäder begrüßte alle Anwesenden und wünschte bei den Wettkämpfen viel Erfolg und vor allem Spaß. Gesagt getan. Die erste Mannschaft aus Lodmannshagen bereitete sich auf ihren Wertungslauf auf dem Sportplatz vor. In diesem Jahr wurde der Jugendwettkampf in der Disziplin „International“ durchgeführt. „Der Internationale Wettkampf wiederholt sich alle drei Jahre“, sagte der Fachwart für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kreisjugendfeuerwehr Vorpommern-Greifswald, Andre Maschewski. Eine C-Schlauchleitung musste verlegt werden. Dabei gab es auch das ein oder andere Hindernis. Ein „Wassergraben“ wurde mit dem schweren Schlauchmaterial überquert. Und durch den Kriechtunnel haben sich die Mädchen und Jungen gezwängt. Für unsere Jugend alles kein Problem. Doch was wäre die Jugendfeuerwehr ohne Wasser? Mittels Kübelspritze und D-Schlauch wurde auf zwei Zieleinrichtungen ordentlich Wasser gespritzt – solange bis das Gerät anfing ein schrilles Signal von sich zu geben. Auch die Knoten kamen nicht zu kurz und mussten an einem Gestell gebunden werden. Immer die Augen auf hatten auch die Wertungsrichter. Sie sahen bei den Probanden auf der Wettkampfbahn sehr genau hin. Eine weitere Disziplin war für die acht angereisten Jugendmannschaften der Staffellauf auf der 400-Meter Bahn. Nach der Stärkung mit Nudeln und Wurstgulasch rief der Kreisjugendfeuerwehrwart Karsten Mäder zur Siegerehrung auf. Die Jugendfeuerwehren belegten wie folgt die Plätze: Platz 8 Papendorf, Platz 7 Belling/Polzow, Platz 6 Medow, Platz 5 Torgelow, Platz 4 Kemnitz, Platz 3 Sassen, Platz 2 Lubmin und Platz 1 Lodmannshagen.

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