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Ueckermündes Kattas freuen sich über ihren neuen Patenonkel Horst

VonKatja Müller

Der Tierpark Ueckermünde darf sich über einen
neuen Patenonkel freuen. Pasewalks Stadtwerke-
Geschäftsführer Horst Ebelt hat sich die Kattas ausgesucht. Nicht nur in diesem Jahr will er sich um die possierlichen Tiere kümmern.

Ueckermünde.So ganz kommen die Kattas nicht an das Haustier von Horst Ebelt ran. Aber dennoch hat der Stadtwerkechef von Pasewalk eine Tierpatenschaft für die Kattas abgeschlossen. Gestern unterzeichnete er im Ueckermünder Tierpark den Vertrag für ein Jahr. Doch Ebelt möchte auch nach den ersten 356 Tagen die Patenschaft aufrecht erhalten. Dann sollen weitere 500 Euro für die Unterstützung der Tiere fließen. „Sie sind wirklich sehr niedlich und ein Magnet für viele Vorpommern, Urlauber und Polen. Auch wir wollen als Stadtwerke einen Beitrag leisten“, sagt der Stadtwerke-Chef. Zuhause hatte er bis vor wenigen Tagen noch einen Kater. Oskar hieß der Stubentier. Doch Ebelt musste ihn einschläfern. Als Maskottchen bleibt Kater Oscar aber weiterhin an der Seite der Stadtwerke Pasewalk. Und weil die Kattas dem Katertier sehr ähnlich sind, fiel die Wahl recht schnell auf die grau-weißen Tierchen. Nur mit dem Futter ist es etwas anders. Ebelts Kater Oskar war nicht gerade ein Freund von Weintrauben und Nüssen. Doch die geselligen Kattas hatte er recht schnell mit der bunten Mischung, die doch etwas an Studentenfutter erinnerte, für sich gewonnen. Und auch die Berührungsängste waren mit der ersten Weintraube, die ganz fix den Besitzer wechselte, überwunden. Horst Ebelt fühlte sich recht wohl im Katta-Gehege und die Kattas nahmen ihren neuen Patenonkel Horst auch freundlich in Empfang. „Man sieht, dass er ein Tierfreund ist“, freut sich auch Kuratorin Dr. Brigitte Rohrhuber. Und sie hatte noch eine kleine Überraschung. Denn das Katta-Baby, das im Mai das Licht der Welt erblickte, wird nach dem Maskottchen der Stadtwerke benannt. „Natürlich nur, wenn es denn auch ein Junge ist“, sagt Dr. Brigitte Rohrhuber. Aber das sei frühestens in ein paar Wochen zu sagen. Und dann kann es auch sein, dass sich die Tierpfleger irren. „Wir mussten bereits einmal nach einem Jahr einen Namen ändern, da es dann doch ein Weibchen statt ein Männchen war“, sagt die Kuratorin und lacht. Host Ebelt würde sich freuen, wenn bald ein kleiner Oskar durch das Gehege spaziert.
„Wir wollen uns natürlich mit dieser Patenschaft auch in der Region etablieren, bekannter werden. Aber das heißt nicht, dass uns die Tiere egal sind. Das ist ganz sicher nicht so“, versichert Dagmar Krause von den Pasewalker Stadtwerken.

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