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Unsere Katja hat’s einfach drauf

Unter den kritischen Blicken von Stefanie Ringeltaube hat Katja Teetz (l.) für den Wettbewerb an Modell Juliane Genzcke geübt.
Unter den kritischen Blicken von Stefanie Ringeltaube hat Katja Teetz (l.) für den Wettbewerb an Modell Juliane Genzcke geübt.

VonKatja Müller

Die Zeiten von krauser Dauerwelle sind lange vorbei. Jetzt sind ganz andere Dinge im Trend.
Doch auch das Handwerk muss stimmen. Katja Teetz aus Ueckermünde hat schon zum dritten Mal gezeigt, dass sie zu den Besten
des Landes gehört.

Eggesin.Was Friseure können, können nur Friseure! Und mit Haare waschen, schneiden und föhnen ist es längst nicht mehr getan. Das weiß auch Katja Teetz. Vor allem ist es ihr in Fleisch und Blut übergegangen. Schon zum dritten Mal gehört sie zu den Besten des Landes. Denn auch in diesem Jahr hat die 24-Jährige sich bei der Landesmeisterschaft der Friseure und Kosmetiker in Rostock gegen fast alle Konkurrenten behauptet. Sie kam auf den zweiten Platz.
Schon 2012 räumte sie den zweiten Platz ab und ein Jahr zuvor hielt sie sogar den Siegerpokal in der Hand. „Das muss man erst einmal schaffen. Das ist wirklich enorm“, lobt Ausbilderin Stefanie Ringeltaube ihren Schützling.
Zusammen erfüllen die beiden im Eggesiner Salon „Elegant“ die Wünsche der Kunden und wissen aber auch immer was dem Trend entspricht. „Die Zeiten von Blocksträhnen und knalligen Farben sind so langsam vorbei. Jetzt geht es eher Ton in Ton. Der Bob ist immer noch in und auch der Undercut“, erklärt Stefanie Ringeltaube. Diese Sachen wurden auch bei der Landesmeisterschaft berücksichtigt und vor allem von der Jury am Ende genau beobachtet. „Wir bekommen immer einige Wochen vorher die Anforderungen und dann wird geübt“, sagt Katja Teetz. Viele Stunden hat sie nach der Arbeit zusammen mit ihrem Modell Juliane Genzcke im Salon verbracht und geprobt. „Am Ende muss es stimmen und sogar das Outfit und das Make up wurden mit bewertet“, erklärt die junge Mutter. In 40 Minuten musste sie mit allem fertig sein., Nicht gerade viel Zeit für Frisur, Make up und Styling. Doch sie hat es geschafft, und das mit Bravour.
Im nächsten Jahr will sie wieder antreten. „Vielleicht ja sogar im Team“, sagt sie und zwinkert ihrer Ausbilderin zu. Denn auch Stefanie Ringeltaube ist nicht abgeneigt, sich den kundigen Blicken der Fachjury zu stellen. Doch erst einmal heißt es jetzt wieder: schneiden, färben und noch viel mehr. Denn von einer langen Verschnaufpause halten die beiden Friseurtalente nichts. Und wenn dann noch ein bisschen Zeit bleibt, widmen sie sich den neusten Frisurentrends. Denn Stefanie Ringeltaube hat unter anderem auch ein Diplom von der Farbakademie in Berlin und dort auch ihren „Trendy-Trainer“ gemacht. „Die Ansprüche der Kunden wachsen und die Konkurrenz schläft nicht. Doch wir erfüllen unseren Beruf auch mit Leidenschaft, so ist das neben der normalen Pflicht auch viel Kür. Wir machen das schließlich sehr, sehr gerne“, versichert Katja Teetz.

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