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Wachs, Kürbis, wachs! Die Kinder aus Eichhof wollen gewinnen

[KT_BU]Na, ist es schon gewachsen, das Kürbispflänzchen? Die Kinder werden es auf jeden Fall täglich beobachten. Schließlich wollen sie im Herbst den dicksten und größten Kürbis ernten. [KT_CREDIT] FOTOs: S. Weirauch
[KT_BU]Na, ist es schon gewachsen, das Kürbispflänzchen? Die Kinder werden es auf jeden Fall täglich beobachten. Schließlich wollen sie im Herbst den dicksten und größten Kürbis ernten. [KT_CREDIT] FOTOs: S. Weirauch

VonSimone Weirauch

Kinder wachsen jeden Tag. Aber eine Kürbispflanze, die wächst noch viel schneller. Da kann man fast zusehen. Die Vorschulkinder aus
der Eichhofer Kita „Spatzennest“ feuern ihre beiden Pflanzen beim Wachsen an. Sie machen bei der Kürbis-Aktion unserer Zeitung mit und wollen natürlich gewinnen.

Eichhof.Na klar, unsere Kürbisse werden so groß wie das Haus. Die wachsen bis ins Weltall! Wo die Kinderärmchen nicht mehr ausreichen, um die dicken Kürbisfrüchte zu beschreiben, hilft die Fantasie. Aber erst einmal brauchen die beiden Kürbispflanzen in der integrativen Kita „Spatzennest“ der Volkssolidarität noch ein bisschen Zeit, Sonne und Nahrung, damit sie ranken können. Die Kinder aus der Vorschulgruppe von Romy Nürnberg und Monika Mailahn achten darauf, dass es den Pflänzchen gut geht und spornen sie beim Wachsen an. Sie wollen bei der Kürbisaktion unserer Zeitung gewinnen. Ihre Chancen stehen gut, denn die Eichhofer haben einen großen Trumph: Ihre Romy Nürnberg ist die Frau des Kürbis-Königs Mirko Nürnberg aus Pasewalk. Vor zwei Jahren siegte der Hobby-Gärtner mit einem Riesenkürbis, der 370 Kilogramm wog. Mit solchen Giganten kann die Erzieherin nicht nur ihre Kita-Kinder, sondern auch ihre Kolleginnen für die Aktion begeistern. Und – das ist ganz wichtig – auch Hausmeister Uwe Unfried. Der hat dafür gesorgt, dass die beiden Kürbispflanzen nicht nur ein nahrhaftes Bettchen, sondern auch ein Häuschen über den grünen Kopf bekommen. Mitten in der Rasenfläche vor der Kita hat der Hausmeister ein Beet angelegt und den Boden gut gedüngt. Die Mistmischung hat er von seinem eigenen Gehöft mitgebracht.
Zwei Kürbiskerne aus der Erfolgszucht ihres Mannes hat Romy Nürnberg in kleine Töpfchen gesteckt und daraus die Pflanzen gezogen „Die hatten es schön warm, sie standen auf meinem Aquarium“, erzählt sie. Montag waren die Pflanzen so kräftig, dass sie im vorbereiteten Beet ausgepflanzt werden konnten. Nicht irgendwie, sondern leicht schräg, damit die Kürbispflanze besser ranken kann. Na ja, wenn man die Frau eines Kürbis-Königs ist, kennt man eben solche Tricks. Aber auch Hausmeister Uwe Unfried kennt sich aus. Weil die Nächte noch kalt sind, hat er aus Folie, Flies und diversen Leisten zwei Schutzhütten für die Pflänzchen gezimmert. Perfekt! Da hinein passen sie auch noch, wenn im Juni die Schafskälte kommt. Alle achten jetzt darauf, dass kein Unkraut sich im Beet breit macht. Die Kinder wissen das und zupfen grüne Hälmchen aus dem Kürbisbeet. Überhaupt wissen die Eichhofer Kinder schon viel über Kürbisse. Zum Halloween-Fest haben sie Kürbisfrüchte ausgehöhlt. Die getrockneten Kerne ließen sich hervorragend für Zahlenspiele in der Kita nutzen. Und die dicken Kürbisköpfe leuchteten in der gruseligen Herbstnacht. Aber das waren gewöhnliche Gemüsekürbisse aus dem Kräutergarten. Wie werden die Kinder staunen, wenn sie erst die Früchte des Atlantic Giant sehen. Zum Höhlenbauen groß! Wir drücken ihnen die Daumen.

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