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Was hat denn Ueckermünde mit Europa am Hut?

EU-Parlaments-Mitglied Werner Kuhn (l.) war auch in der VS Tagesstätte „Wellen Gang“ zu Gast und hörte sich mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Andreas Texter (r.) die Probleme an.  FOTO: k. Müller
EU-Parlaments-Mitglied Werner Kuhn (l.) war auch in der VS Tagesstätte „Wellen Gang“ zu Gast und hörte sich mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Andreas Texter (r.) die Probleme an. FOTO: k. Müller

Ueckermünde.Wenn ein Europaabgeordneter Ueckermünde besucht, dann möchte man doch meinen, der will sich nur die Zeit vertreiben. Aber Werner Kuhn interveniert: „Ich bin hier, um mir Projekte direkt vor Ort anzuschauen. Oft kommt der Vorwurf, wir entscheiden nur vom grünen Tisch aus. Aber ich will von den Menschen der Region wissen, wo der Schuh drückt und welche Projekte funktionieren“, erklärt das Mitglied des Europäischen Parlaments. Er sitzt im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr und macht im Fischereiausschuss seinen Mund auf. „Es ist wichtig, dass die Menschen in der Fläche auch merken, dass sie ein Teil von Europa sind“, sagt Kuhn. Der gebürtige Vorpommer fühlt sich aber auch eng mit der Region verbunden. „Ich komme immer wieder gern ans Wasser“, sagt Kuhn, der in Zingst geboren wurde. Ihm ist es wichtig, dass auch die jungen Leute sich für Politik interessieren und sich einbringen. So hat er unter anderem auch das Ueckermünder Gymnasium besucht und dort mit den Schülern diskutiert. „Sie sind auf dem besten Weg, ihren Teil für Europa beizutragen. Sie machen jetzt Abitur, gehen im besten Fall studieren und können dann über die Grenzen hinaus agieren. Sie machen alles richtig“, ist der Abgeordnete überzeugt.
Aber auch in der VS-Tagesstätte für psychisch kranke Menschen „Wellen Gang“ in Ueckermünde hat sich Kuhn umgesehen und vor allem zugehört. „Es ist schon beachtlich, wo freie Träger einspringen und was sie alles übernehmen“, staunte er über die breite Palette der sozialen Versorgung.kamü

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