Nordkurier.de

Wie weiße Wellen am Haffstrand

100 weiße Strandkörbe zieren in diesem Jahr den Badestrand am Haff. Aber auch die alten blau-weißen Strandkörbe sind noch da.  FOTOs: ZVG
100 weiße Strandkörbe zieren in diesem Jahr den Badestrand am Haff. Aber auch die alten blau-weißen Strandkörbe sind noch da. FOTOs: ZVG

Das Seebad Ueckermünde will seinem neuen Namen alle Ehre machen. Darum zieren jetzt 100 weiße Strandkörbe das Haffbad und der Weg zur Mole ist auch ganz neu.

Ueckermünde.Seit einem viertel Jahr schmückt sich Ueckermünde mit dem Status „Staatlich anerkanntes Seebad“ und hat im Vorfeld dazu allerlei Kriterien erfüllen müssen. Eines der touristischen Aushängeschilder der Stadt ist zweifelsohne der Badestrand. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass sich der Strand zu Saisonbeginn wunderschön präsentiert. Auf dem neuen Parkplatz blühen in diesem Frühjahr die ersten Kastanien und die Maulbeerbäume entlang der Promenade schließen sich mit einer weißen Blütenpracht an. Überall ist es aufgeräumt und sauber. Das ist das Ergebnis der guten Arbeit der Mitarbeiter von den Gemeinnützigen Wohn- und Werkstätten (GWW). Seit dem vergangenen Jahr hat die Stadt einen Vertrag mit dieser Einrichtung – das wirkt sich positiv aus und davon hat jeder etwas.
Die GWW hat auch in diesem Jahr wieder 50 neue, weiße Strandkörbe erworben und an den Strand gestellt. Nunmehr sind schon 100 neue Körbe neben den noch vorhandenen alten Strandkörben in Blau-Weiß. Den Gästen des Strandbades gefällt das. Ebenso wie der neue Strandpark, der mit viel Grün aufwartet. Auch dort blüht es an vielen Stellen.
Ein Wermutstropfen im Strandbereich war bislang der etwa 60 Meter lange Weg direkt vor der Mole. Hier lagen Betonplatten noch aus DDR-Zeiten, die teilweise defekt waren und somit zu einer Stolpergefahr wurden. Auch der Behindertenverband kritisierte, dass Rollstuhlfahrer und ältere Leute mit Rollatoren große Probleme haben, diesen Weg zu benutzen.
Der Weg befindet sich im Eigentum des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Stralsund, das ihn eigentlich nur für die Fahrzeuge braucht, die Instandsetzungs- und Kontrollarbeiten an der Mole durchführen. Für einen touristischen Ausbau konnte das WSA keine Mittel aufbringen, weil dies nicht zu den Aufgaben des Amtes gehört. Bei einem Vor-Ort-Besuch des Leiters des Amtes wurde gemeinsam mit der Stadt jedoch schnell eine unkomplizierte Lösung gefunden: Das WSA entfernte die alten Platten und die Stadt erhielt die Erlaubnis, diesen Weg auszubauen und zu gestalten. Seit einigen Tagen sind nun Mitarbeiter der Ueckermünder Gartenbaufirma Pawlak dabei und bauen das Stück Weg neu aus. Bevor die Hauptsaison beginnt, soll der Weg zur Mole fertig sein. Die zwei Lampen dort werden erneuert und versetzt sowie eine Bank mit Blickrichtung auf die Uecker aufgestellt.
Wer in den nächsten Wochen die Mole am Strand besucht, wird ohne Stolperkanten dorthin gelangen.nk

Kontakt zur Redaktion
red-ueckermuende@nordkurier.de

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×