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Wüste gut, das Haff ist besser

Der Mann für alle Fälle: Brandschützer Falco Bergner engagierte sich auch in seinem Urlaub in seiner Heimatwehr in Meiersberg, half mit beim Tag der Offenen Tür und war auch dabei, als die Löschtruppe zum Einsatz gerufen wurde. [KT_CREDIT] FOTOs: C. Niemann
Der Mann für alle Fälle: Brandschützer Falco Bergner engagierte sich auch in seinem Urlaub in seiner Heimatwehr in Meiersberg, half mit beim Tag der Offenen Tür und war auch dabei, als die Löschtruppe zum Einsatz gerufen wurde. [KT_CREDIT] FOTOs: C. Niemann

VonChristopher Niemann

Er kann’s nicht lassen:
Auch in seinem Heimaturlaub engagiert
sich der Meiersberger Löschmann Falco Bergner in seiner Truppe. Und hat natürlich viel über seinen Job in Arabien zu erzählen.

Meiersberg.Gut ein Jahr ist es her, da zog es den jungen Meiersberger Falco Bergner arbeitstechnisch in die Vereinigten Arabischen Emirate. Der 24-Jährige ist dort als
Berufsfeuerwehrmann tätig (der Nordkurier berichtete). Derzeit weilt er aber in Deutschland, um hier, in der Heimat, Urlaub zu machen. „Es ist echt schön, wieder die grüne Natur zu sehen statt immer nur Wüstensand“, berichtet der gebürtige Meiersberger. Außer den Besuchen bei Freunden und Verwandten zog es Falco auch zu seinem ehemaligen Lieblings-Reporter der Haff-Zeitung, Silvio Wolff, der nun mit seinem Bruder Stefan die Gaststätte „Zur Zitterbacke“ der Haffstadt betreibt. Leckere Cocktails und Speisen ließ sich der Feuerwehrmann mit seinen Freunden im Biergarten der Kneipe schmecken.
Aber so wirklich zur Ruhe gekommen ist der Löschprofi trotz seines Urlaubes am Haff nicht. Denn ehrenamtlich hat er sich noch in der Löschgruppe Meiersberg, die der Freiwilligen Feuerwehr Ferdinandshof angehört, engagiert. So hat er seine Kameraden beim „Tag der offenen Tür“ in Ferdinandshof unterstützt. Doch das war noch nicht alles. Wenn schon, dann richtig – und so wurde er gemeinsam mit seinen Kameraden zu einem Einsatz gerufen. Doch es war alles nicht ganz so wild. „Wir mussten glücklicherweise nicht ausrücken. Es brannte bei Wilhelmsburg eine kleine Waldbodenfläche, die die Kameraden der örtlichen Feuerwehr fix ablöschen konnten“, sagte er. Nun ist der Urlaub auch so gut, wie vorbei. In Fujairah, dem Ort in den Emiraten, in dem der Berufsfeuerwehrmann lebt und arbeitet, freut er sich schon, seine deutschen Kollegen wiederzusehen.
„Wenn ich demnächst wieder auf der Wache bin, werde ich gleich mit der Aus- und Weiterbildung beginnen“, betonte Bergner. Schließlich müssen die Feuerwehrleute dem hohen Niveau standhalten. So ist die Vielfalt an Einsätzen in den Vereinigten Arabischen Emiraten wenigstens gleich, wenn nicht sogar höher als in Deutschland. Vom einfachen Müllcontainerbrand über Großbrände bis hin zum Gefahrguteinsatz war einiges dabei, sagt der Gefahrenbekämpfer aus Meiersberg. Am Freitag fliegt der Feuerwehrmann wieder in das arabische Land. Er hat aber bereits für Oktober seinen nächsten besuch angekündigt.

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