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Glawe: Modepreis muss bleiben!

Mode mag vielleicht nicht gerade das Steckenpferd von Landeswirtschaftsminister Harry Glawe sein. Doch der CDU-Politiker kam mit einer guten Nachricht für alle Anhänger kreativer Kleidung zur zwölften Verleihung des Baltic Fashion Awards nach Heringsdorf. „Wir müssen an dieser Veranstaltung festhalten. Es ist einzigartig, wie dieses Event die Künstler und Kreativen des Ostseeraums zusammenführt“, bekannte er sich klar zu dem internationalen Modewettbewerb.

Der Baltic Fashion Award gebe jungen Designern, die teils mit wenig Geld auskommen müssten, eine einmalige Starthilfe für die berufliche Zukunft, erklärte Glawe. Trotz dieses Bekenntnisses fährt das Land die finanzielle Unterstützung für den Modepreis stetig herunter.

Geld fehlt

Die Lippenbekenntnisse der Politik sind das eine. Um die aufwendige Modenschau zu stemmen, muss die Kommune Geld locker machen und müssen genügend Sponsoren gefunden werden. Hinzu kommen Stimmen aus der Kommunalpolitik, die den Baltic Fashion Award für unnötig halten, und Streitereien darüber, welche Agentur das Spektakel künftig organisieren darf.

Fernab dieses Zoffs nebem dem Laufsteg ging der erste Preis (10 000 Euro an das deutsch-russische Duo Tanja Schmidt und Philip Rudzinski. Der Berliner Konstantin Laschkow ergatterte den Publikumspreis sowie den zweiten Platz (7500 Euro. Die Dritte, Louise Friedlaender, erhielt 5000 Euro.

Die Wolgasterin Magdalena Stark und die Rostockerin Anet Schmieder gingen hingegen leer aus.

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