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Schnaps-Idee? Nein, größter Rumpott!

VonSandra Grüning

Peter Noack besitzt
den größten Rumtopf
der Welt. Der ständige Botschafter am Lissabonner Portwein-Institut und Mitglied des jüngst in
Benz gegründeten „Europäischen Rumpott- instituts“ will es mit seinem 1000 Liter fassenden Obstcocktail-Gefäß bis ins Guinness-Buch der Rekorde schaffen.

Loddin/Benz.Keine zwei Wochen ist es her, dass ein paar Liebhaber beschwipster Früchte in Benz das erste „Europäische Rumpottinstitut“, kurz „Eurupoin“, gegründet und sich der Pflege und dem Bewahren des Usedomer Nationalgetränks verpflichtet haben. Vorläufer für das beschnäpste Institut war der jährliche Rumpott-Markt in Benz und die wachsende Zahl der begeisterten Rumpöttler. Mit dem Ehrgeiz, immer neue Rum-Kreationen zu erfinden, und jeder Menge Humor wollen die Gründer mit ihrem Institut nicht nur den jährlichen Wettstreit um den Usepott für das beste Rumtopf-Rezept ankurbeln, sondern den hochprozentigen Obstcocktail auch außerhalb der Insel noch bekannter machen und auch Nicht-insulanern zeigen, dass der Rumpott noch längst kein Oma-Getränk ist. 39 Mitglieder zählt das Institut mittlerweile.
Einer von ihnen ist
der Loddiner Gastwirt Peter Noack vom Fischrestaurant „Waterblick“. Noack ist vom Rumpottinstitut so begeistert, dass er sich sogleich zum ständigen „Eurupoin“-Botschafter am Lissabonner Portwein-Institut hat küren lassen. „Ich wusste zwar am Anfang nicht viel mit der Idee der Benzer anzufangen. Aber jetzt bin ich davon begeistert. Da lässt sich einiges draus machen“, freut der umtriebige Gastronom sich. Und hat auch schon gleich das erste Rum-Projekt in die Wege geleitet. Vor seinem Restaurant steht seit ein paar Tagen der größte Rumtopf der Welt. 1000 Liter fasst das Steingutgefäß. Und Noack möchte es gern mit Rum und Früchten füllen. Er selbst will ordentlich Rum dafür sponsern. „Aber jeder, der Lust hat, Obst oder Rum beizusteuern, kann sich beteiligen“, lädt er Insulaner und Urlauber zum Mitmachen ein.
Noacks Traum: Ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Zum Termin des nächsten Rumpott-Marktes, 28. Dezember, will er seinen gigantischen Topf per Hubkran auf einen Lkw laden und nach Benz bringen lassen. „Das wird ein Spaß“, lacht der Restaurantinhaber.

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