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Wenn Hexe Claribella den Hafen entert…

Mit ihrer Einlage sorgten die Schauspieler der Vineta-Festspiele für Stimmung unter den Besuchern. Und die brach auch nicht ab, obwohl das Wetter durchaus schöner hätte sein dürfen.  FOTOs: Andreas Dumke
Mit ihrer Einlage sorgten die Schauspieler der Vineta-Festspiele für Stimmung unter den Besuchern. Und die brach auch nicht ab, obwohl das Wetter durchaus schöner hätte sein dürfen. FOTOs: Andreas Dumke

VonAndreas Dumke

… kann die 1. Usedom Sail nur ein voller Erfolg werden. Denn nachdem die Hexe und ihre Mitstreiter für jede Menge Stimmung sorgten, ging es so richtig ab.

Zinnowitz.Das Wetter hätte zugegebenermaßen ein wenig besser sein können, trotzdem freuten sich die Macher der „Usedom Sail“ am Wochenende über eine gelungene Premiere. Über 30 Aussteller und Teilnehmer präsentierten sich am Zinnowitzer Yachthafen. Für jede Altersgruppe wurde etwas geboten. Shuttlebusse sorgten dafür, dass die Besucher bequem den Weg zum Hafen fanden. Bereits Freitagvormittag wurde Messe durch den Zinnowitzer Bürgermeister Uwe Wulff eröffnet.
Der erste Höhepunkt folgte, als die Schauspielergruppe der Vinetafestspiele per Boot den Hafen enterte und eine Kostprobe aus Gesang und Tanz zum Besten gab. Anschließend taufte Hexe „Claribella“ sechs neue Kinderboote unter lautstarker Mithilfe des Publikums. Genau an diesem Punkt war schon ein erstes Ziel der Organisatoren erreicht. „Wir wollten die Besucher animieren, mitzumachen und das ist uns in vielen kleinen Aktionen gelungen“ so Michael Koch, Organisator der Usedom Sail.
An den vielen kleinen und großen Ständen konnten sich die Besucher über das reichhaltige Wassersportangebot der Insel informieren. Mit einem großen, bunten Stand wurden die Besucher zum Beispiel gleich von der Ahlbecker Kite-Schule „Kite Fieber“ empfangen. Neben den Infos zum Trendsport konnte man bei Janina Mathies und Matthias Rühl auch selbstgemachte Surfermützen erwerben. Ein weiter toller Anlaufpunkt – besonders für die Kinder – war der „Wackel-Opti“. Ein Segel-Simulator, bei dem die auch die Kleinsten einmal die Möglichkeit hatten, ihre Segelkünste „auf dem Trockenen“ zu präsentieren.
Vom kleinen Ruderboot bis zur großen Yacht wurde eine Menge Abwechslung geboten und viele Besucher machten auch von der Möglichkeit Gebrauch, die Boote zu besteigen und eine Runde zu segeln. Doch auch für die, die schnell seekrank werden, gab es genügend Angebote. So präsentierte sich der Kulturhof Mölschow zum Beispiel mit einer Bastelstrecke. Eine gelungene Abwechslung bot auch das Rettungsmanöver des Seenotrettungsbootes „Hecht“ am Sonnabend. Wer wollte, konnte den Bootsbauern über die Schulter gucken oder Segel-Zubehör erwerben. Reichlich Verpflegungsstände waren natürlich auch vorhanden.
Mit diesem reichhaltigen Angebot scheint es den Organisatoren gelungen zu sein, eine weitere interessante Veranstaltung auf der Insel auf die Beine zu stellen. Der Reinerlös der Usedom Sail wandert übrigens komplett in die Jugendarbeit des Zinnowitzer Yachtclubs und auch für die nächste Auflage 2014 gibt es schon eine Menge interessanter Pläne.

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