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Begegnung mit Unkel Bräsig

[KT_BU]Marion Brüsehafer, Lotti Gillmeier, Henning und Monika Drews beim Vortrag (von links)   FOTO: Tilegant[/KT_BU]
[KT_BU]Marion Brüsehafer, Lotti Gillmeier, Henning und Monika Drews beim Vortrag (von links) FOTO: Tilegant[/KT_BU]

Wredenhagen.Wedder en Dach up platt: Literaturfreunde sind bemüht, nach der Enthüllung des Denkmals für den berühmten niederdeutschen Dichter Fritz Reuter im Jahr 2010 in Wredenhagen anlässlich seines 200. Geburtstages das Plattdeutsche zu hören und zu üben. Wiederholt gab es Lesungen aus Originalwerken, aber auch aus Schriften anderer namhafter Autoren sowie Proben aktueller Texte in heimischer Mundart. So trafen sich auch diesmal 20 Reuterfreunde, um Vorträge von Episoden über „Unkel Bräsig“ zu erleben. Mit Lotti Gillmeier sowie Henning und Monika Drews brachten drei in Mecklenburg Aufgewachsene den Reisebericht zu Gehör, aber auch Marion Brüsehafer bewies trotz brandenburgischer Wurzeln das erforderliche Vortragsgespür.
Zur Einstimmung hatte Henning Drews das Reutergedicht „Ik weit einen Eikboom“ um eine Strophe ergänzt vorgestellt. Sie gipfelt in die Mahnung „Nu ward doch wach, hüt up den Dach, un gäft uns oll Eikboom wedder Kraft!“ Also: Sprecht „uns' plattdüütsche Sprak“ und erhaltet sie so am Leben!til

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