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Beim Bühnen-Bau der Saga haben Jugendliche das Sagen

VonStephan Radtke

Weil Warener Jugendliche beim Aufbau der Bühne helfen, dürfen sie auch ohne Eintrittskarte die Premiere Ende Juni besuchen.

Waren.Häuser wurden abgerissen, eine Kirche errichtet und die alte Wassermühle wird nach und nach zu einem stolzen Wachturm umgebaut.
„Es läuft alles nach Plan“, zeigte sich Nils Düwell, Regisseur der Müritz-Saga, zuversichtlich. Gut zwei Monate vor der großen Premiere von „Gottesfurcht im Niemandsland“, dem achten Teil der Müritz-Saga, herrscht reges Treiben auf dem Gelände der Warener Freilichtbühne. „Heute starten wir in die zweite Bauphase“, freute sich Düwell. Und wie auch bereits in den Wochen zuvor kann er hier auf zahlreiche Helfer bauen. Während sich das THW sowie die Feuerwehr aus Waren bereits im Herbst mit Abriss- und Aufräumarbeiten einbrachten, errichteten Müritzer Unternehmer kostenfrei in den zurückliegenden Wochen die mittelalterliche Kirche, einen neuen Wehrturm und begannen, ein neues Bühnenbild umzusetzen. „ Somit wurde die Müritz-Saga wohl zur bestvernetzten Baustelle der Region“, ist sich Düwell sicher.
Am Montag rückte weitere Verstärkung für die Baustelle auf der Freilichtbühne an. „Mit dem CJD Waren und dem Nestor Bildungsinstitut haben wir eine Kooperation geschlossen“, so der Chef der Müritz-Saga. Über ein Dutzend Jugendliche wollen die Vorstellungen von Nils Düwell für die Müritz-Saga 2013 in ein historisches Bühnenbild umsetzen. „Die Mädchen und Jungen werden hier keine stupiden Arbeiten verrichten, sondern können in handwerkliche Berufe reinschnuppern“, erklärte Düwell. „Und eventuell könnt ihr hier ja einen Unternehmer von euren Fähigkeiten überzeugen und sichert euch so einen Ausbildungsplatz“, motivierte der Intendant der Müritz-Saga die anwesenden Teenager. Diese zeigten sich nicht nur begeistert von der bevorstehenden Arbeit, die viel Abwechslung und ein klares Projektziel verspricht, sondern freuten sich auch über die Einladung zur Premiere am 29. Juni. „Doch zuvor haben wir noch jede Menge zu tun“, so Düwell, der Unternehmer und Jugendliche über das Gelände der Freilichtbühne führte. „Am 13. Mai kommen die Schauspieler, die sich auch schon auf das neue Bühnenbild freuen“, verriet Nils Düwell.

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