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Berater sollen retten, was zu retten ist

Rechlin.Im Jahr 2015 soll Schluss sein. Im Zuge der Bundeswehrreform wird das Materialdepot in Rechlin geschlossen. Der Landkreis strickt an einer neuen Zukunft für das Gelände. Dabei soll jetzt eine Beraterfirma helfen, wie die Pressestelle des Landratsamtes mitteilt. Vertreter aus Politik und Armee hatten kürzlich einen Arbeitskreis begründet, der sich unter anderem mit der Abwicklung und künftigen Nutzung des Rechliner Geländes befassen wird. Das Beratungsunternehmen „Infrastruktur & Umwelt“ aus Potsdam soll das Gremium fachlich unterstützen. Dazu sei gemeinsam mit Bürgermeister Olaf Bauer eine Bestandsaufnahme erarbeitet worden.
Landrat Heiko Kärger (CDU) sprach im Zusammenhang mit der Schließung von einem lachenden und einem weinenden Auge: „Wir haben die Chance, dort etwas Neues zu entwickeln.“ Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wird die Bundeswehr insgesamt fünf Standorte aufgeben.
Im Spätsommer ist eine öffentliche Konferenz geplant, bei der Bürger und Experten über die Zukunft der Flächen diskutieren sollen.cs

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