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Bunte Müritzstadt öffnet sich für noch mehr Häuslebauer

Der Röbeler Eckehard Alf und Dirk Geschwendt aus Gotthun vom Tiefbaubetrieb Karl-Heinz Auch aus Röbel beim Setzen der Borde. Um die 300 Meter Straße müssen gebaut werden.  FOTO: Enders
Der Röbeler Eckehard Alf und Dirk Geschwendt aus Gotthun vom Tiefbaubetrieb Karl-Heinz Auch aus Röbel beim Setzen der Borde. Um die 300 Meter Straße müssen gebaut werden. FOTO: Enders

VonElke Enders

Noch sieht es wüst aus im neuen Baugebiet „Am Kirchenholz“, in dem die Erschließungsarbeiten in vollem Gange sind. Doch die neuen Straßen nehmen allmählich Gestalt an und mit ihnen das gesamte Wohngebiet.

Röbel.Goldgelb blüht der Raps. Wer hier baut, hat freie Sicht aufs Feld, zumindest in der hinteren Reihe. Derzeit allerdings türmen sich noch Sandberge auf, die den Blick unterbrechen. Doch es lässt sich schon erahnen, wie naturnah es sich hier im Röbeler Baugebiet „Am Kirchenholz“ einmal leben lässt. Etwas, was sich wohl auch schon unter potentiellen Hausbauern herumgesprochen hat. Sieben der insgesamt 30 Grundstücke, die im Rahmen des zweiten Bauabschnittes entstehen, sind so gut wie verkauft, war seitens der Landesgrunderwerb Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LGE) zu erfahren.
Demnach sind es überwiegend Einheimische, die sich für die Baugrundstücke am Rande des Marienfelder Weges begeistern können. Und es sind längst nicht nur junge Familien, die sich niederlassen: „Vom Alter her eine gute Mischung“, wie es hieß. Das Teilgebiet des zweiten Bauabschnittes sieht Grundstücke in einer Größenordnung zwischen 450 und 1000 Quadratmetern vor. Gebaut werden können Einzel- oder Doppelhäuser, wobei ein B-Plan über das Aussehen der Eigenheime entscheidet. Wer sich orientieren möchte, braucht nur in das schon bebaute Wohngebiet „Am Kirchenholz“ sehen. „Vom Stil her ist es das Gleiche“, ließ die LGE wissen. Dort übrigens hat man keinerlei Zweifel, die Grundstücke an den Mann oder die Frau bringen zu können. „In Röbel geht immer was“, so die Erfahrung der LGE, was bedeutet, dass sich ganz sicher peu á peu Interessenten finden. Und mitunter sind auch Urlauber darunter, die in der bunten Müritzstadt heimisch werden.
Indes sind die Bauleute dabei, die Straßenkörper herzustellen. Die Hausanschlüsse wurden bereits in die Erde gelegt. Momentan werden die Borde gesetzt. Ausführende Firma ist der Röbeler Baubetrieb Karl-Heinz Auch. Um die 300 Meter Wohngebietsstraße müssen angelegt werden, wobei ein buntes Rechteckpflaster für Farbtupfer sorgt und die (Noch)-Baustelle bald auch weniger trüb aussehen lässt.

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e.enders@norkdurier.de

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