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Café-Betreiber wollen Club erhalten

VonT. BeigangundC. Schönebeck

Die angedachte Schließung des Jugendclubs Alte Feuerwache trifft nicht überall auf Gegenliebe. Auch nicht bei den potenziellen Betreibern des neuen Cafés.

Waren.„Wir haben nie vorgehabt, die Jugendlichen aus deren angestammten Gebäude am Alten Markt zu vertreiben“ sagt Stephanie Ebeling-Wittwer, die gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Birko Maluschak dem Alten Markt in Waren neues Leben einhauchen will. Jetzt hat die Stadtverwaltung verkündet, man plane den Jugendclub mittelfristig zu schließen.
Wenn der Eindruck entstünde, die Schließung habe mit dem Café zu tun, sei der grundsätzlich falsch. „Die Feuerwache ist ein Haus der Jugend, das soll doch auch so bleiben. Wir wollen in die untere Etage einziehen. Club und Café können prima parallel laufen“, so Stephanie Ebeling-Wittwer.Auch im Warener Rathaus wird eingestanden, die untere Etage der Feuerwache werde nur relativ selten von den Jugendlichen genutzt. Die Interessenten an der Betreibung eines neuen Cafés in Warens Altstadt wollen möglichst schon im August die Eröffnung feiern. Dies wurde aber in der Verwaltung als „sehr ehrgeiziges Ziel“ benannt. „Wir bleiben aber dabei, erteilt uns die Stadtvertretung schon im Juni grünes Licht für einen Pachtvertrag, wollen wir im Spätsommer eröffnen“, sagte Stephanie Ebeling-Wittwer am Donnerstag weiter.Dann nämlich könnten die Gäste des Heilbades in den verbleibenden Wochen der Saison hier noch auf Torte und Heißgetränke einkehren.Von den Stadtvertretern in Waren hätte es bis jetzt viele positive Reaktionen für das Konzept gegeben, so Ebeling-Wittwer.

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