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Der Nationalpark lässt seine Besucher nicht im Regen stehen

Von unserem Redaktionsmitglied
Carsten Schönebeck

Für die neue Ausstellung im Schutzgebiet gilt: „Bitte anfassen“. Sie soll noch mehr Besucher in die Natur locken.

Hohenzieritz.Und was, wenn es regnet? Der Nationalpark bietet nicht nur Aktivitäten unter freiem Himmel. In Ausstellungen soll den Besuchern das Schutzgebiet näher gebracht werden. Derzeit arbeiten die Mitarbeiter an einer neuen Schau zum Weltnaturerbe in Serrahn. „Wir wollen das Besondere dieses Gebietes besonders für Kinder erlebbar machen“, erklärt Barbara Lüthi-Hermann. Mit Spielen, Bilderstrecken und Fundstücken aus dem Schutzgebiet soll das Außergewöhnliche der Buchenwälder erlebbar werden. Auch an die Bedürfnisse von Sehbehinderten wurde dabei gedacht. Vieles ist zum Anfassen und Ertasten. Das Konzept steht, jetzt geht es an die Umsetzung. Materialbestellung, Handwerksaufträge und das Erstellen von Texten. Bis zur Eröffnung im September bleibt noch jede Menge zu tun. Dann können sich die saisonalen Späturlauber auf eine neue Attraktion freuen.
100 000 Euro hat das Land über Fördertöpfe zur Verfügung gestellt. „Das ist ein Vielfaches von dem, was wir sonst für Ausstellungen zur Verfügung haben“, so Lüthi-Hermann. Aus den Mitteln des Nationalparkamtes werden kleine Ausstellungen organisiert. In Schwarzenhof eröffnet im Mai eine neue Fotoausstellung von Peter Wernicke. Naturaufnahmen zeigen seltene Tiere wie Fischadler oder Rohrdommel. Also gilt auch bei schlechtem Wetter: Ab in den Nationalpark.

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c.schoenebeck@nordkurier.de

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