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Eine Wunde oder Nasenbluten: Hier kennen Kita-Kinder die Notfall-Regeln

Rettungsassistent Martin Möller war in der Warener Kita „Haus Sonnenschein“ zu Besuch und schulte Kinder in Erster Hilfe. [KT_CREDIT] FOTO: Stephan Radtke
Rettungsassistent Martin Möller war in der Warener Kita „Haus Sonnenschein“ zu Besuch und schulte Kinder in Erster Hilfe. [KT_CREDIT] FOTO: Stephan Radtke

Waren. Ein Rettungswagen auf dem Gelände einer Kindertageseinrichtung lässt Eltern schnell den Atem stocken. Doch in der Warener Kita „Haus Sonnenschein“ war am Dienstag keineswegs ein Notfall zu behandeln, hier ging es um Bildung. „Ihr habt ja in den vergangenen Tagen viel über die Erste Hilfe gelernt“, begrüßte Rettungsassistent Martin Möller die 17 Mädchen und Jungen der „Igel-Gruppe“. „Dies wollen wir heute vertiefen und vieles praktisch ausprobieren“, versprach der Rotkreuzler. Gespannt auf das, was sie erwartete, schauten die Vorschulkinder auf zahlreiche Utensilien, die der Rettungsdienstler auspackte. „Binden, Kühlakkus und Wärmedecken sind Dinge, mit denen ihr schnell anderen Menschen helfen könnt“, erklärte Martin Möller. Aber der erfahrene Retter kam nicht nur, um zu erklären. „Eine blutende Wunde am Arm könnt ihr doch bestimmt schon versorgen“, fragte er in die Runde. Sicher konnten die Kleinen das und durften dies gleich beweisen.
Ebenso wie die fachgerechte Versorgung von Nasenbluten, kleineren Beulen oder die Behandlung von frierenden Patienten. „Und wisst ihr denn auch die Notrufnummer?“ Kein Problem für die kleine Vanessa, die nicht nur die „112“ richtig benennen konnte, sondern auch gleich die fünf „W-Fragen“, mit denen ein Notruf schnell übermittelt werden kann, konnte das Mädchen prompt aufsagen. „Ihr wisst ja schon alles“, lobte Rettungsassistent Möller die kleinen Ersthelfer. Somit wurde es auch Zeit, vom Gruppenraum ins Freie zu wechseln. Dort stand der große Rettungswagen, der für staunende Kinderaugen sorgte. Hier gab es auch für alle Kinder ein kleines „Retter-Diplom“.str

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