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„Galgenfrist“ für die Schranke im Nationalpark

Das Material zur Befestigung des Untergrundes liegt schon bereit – hier am Kreuz Amalienhof bei Boek.  FOTO: Enders
Das Material zur Befestigung des Untergrundes liegt schon bereit – hier am Kreuz Amalienhof bei Boek. FOTO: Enders

VonElke Enders

Schnell mal durchs Schutz- gebiet flitzen – für „Unbe- rechtigte“ gehört dieser Gedanke bald der Vergan- genheit an.

Müritzregion.Sie nimmt Gestalt an: die Schranke im Müritz-Nationalpark. Gleich an mehreren Stellen sind die Bauarbeiten im Gange. Während am Pagelsee die Arbeiten weit fortgeschritten sind, wurde jetzt auch in Speck und bei Boek begonnen. Ziel ist es, dass die Schrankenanlage Ende des Monats betriebsbereit ist, wie Axel Müller vom Amt für Kreisentwicklung des Landkreises, erklärte. Geplant sei, die Schlagbäume dann noch die ersten acht Wochen geöffnet zu halten. In jener Zeit hätten Anwohner und Berechtigte die Möglichkeit, sich den entsprechenden Transponder, eine Art Chipkarte für die Durchfahrt, zu besorgen. Indes hat die Gemeinde Rechlin in jüngster Sitzung dem vorliegenden Vertragspapier zugestimmt – unter der Voraussetzung, dass nun eine zusätzliche Klausel enthalten ist. Dadurch behält sich die Gemeinde vor, nach zwei Jahren die tatsächlich anfallenden Betriebskosten noch einmal zu prüfen und zu entscheiden, ob sie dafür auchkünftig aufkommen könne.

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